RS OGH 2024/9/20 7Ob535/91; 6Ob20/95; 6Ob173/98d; 6Ob208/98a; 6Ob246/00w; 6Ob265/09b; 6Ob114/11z; 6O

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 23.05.1991
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Norm

ABGB §1330 A Abs1
ABGB §1330 BI Abs1
  1. ABGB § 1330 heute
  2. ABGB § 1330 gültig ab 01.01.1917 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916
  1. ABGB § 1330 heute
  2. ABGB § 1330 gültig ab 01.01.1917 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916

Rechtssatz

Ob ein Ausdruck den Tatbestand nach § 1330 Abs 1 ABGB erfüllt, kann nur aus dem Zusammenhang, in dem er gebraucht wurde, beurteilt werden. Der bloße, aus diesem Zusammenhang herausgehörte Wortsinn ist hiefür nicht ausreichend.Ob ein Ausdruck den Tatbestand nach Paragraph 1330, Absatz eins, ABGB erfüllt, kann nur aus dem Zusammenhang, in dem er gebraucht wurde, beurteilt werden. Der bloße, aus diesem Zusammenhang herausgehörte Wortsinn ist hiefür nicht ausreichend.

Entscheidungstexte

  • RS0031857">7 Ob 535/91
    Entscheidungstext OGH 23.05.1991 7 Ob 535/91
    Veröff: MR 1991,146 (Korn) = ÖBl 1992,47
  • RS0031857">6 Ob 20/95
    Entscheidungstext OGH 18.05.1995 6 Ob 20/95
    Veröff: SZ 68/97
  • RS0031857">6 Ob 173/98d
    Entscheidungstext OGH 24.09.1998 6 Ob 173/98d
  • RS0031857">6 Ob 208/98a
    Entscheidungstext OGH 25.02.1999 6 Ob 208/98a
    nur: Ob ein Ausdruck den Tatbestand nach § 1330 Abs 1 ABGB erfüllt, kann nur aus dem Zusammenhang, in dem er gebraucht wurde, beurteilt werden. (T1)
  • RS0031857">6 Ob 246/00w
    Entscheidungstext OGH 23.10.2000 6 Ob 246/00w
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Vorwurf des "Wortbruches". (T2)
  • RS0031857">6 Ob 265/09b
    Entscheidungstext OGH 19.03.2010 6 Ob 265/09b
    Vgl auch
  • RS0031857">6 Ob 114/11z
    Entscheidungstext OGH 18.07.2011 6 Ob 114/11z
    nur T1
  • RS0031857">6 Ob 258/11a
    Entscheidungstext OGH 12.01.2012 6 Ob 258/11a
    nur T1
  • RS0031857">6 Ob 245/16x
    Entscheidungstext OGH 22.12.2016 6 Ob 245/16x
  • RS0031857">6 Ob 116/17b
    Entscheidungstext OGH 25.10.2017 6 Ob 116/17b
    Auch; nur T1
  • RS0031857">6 Ob 167/24p
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 20.09.2024 6 Ob 167/24p
    vgl; Beisatz: Die Verwendung eines Wortes, das einen strafrechtlichen Tatbestand umschreibt, kann abhängig vom gebrauchten Kontext und Gesamtzusammenhang einmal als Fachausdruck für die Umschreibung des Vorliegens eines strafrechtlichen Tatbestands verwendet worden sein kann, dagegen ein andermal erkennbar bloß als wertende Kritik, die sich an einem bestimmten Verhalten entzündet. (T3)
    Beisatz: Vorwurf des "Amtsmissbrauches" als (unzulässige) Tatsachenbehauptung (T4)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1991:RS0031857

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

28.10.2024
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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