RS OGH 2025/7/7 3Nd2/91; 3Nc104/02b; 3Nc4/04z; 3Nc33/04i; 3Nc50/08w; 3Nc67/08w; 10Nc1/09t; 3Nc36/09p

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 03.06.1991
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Norm

JN §28
  1. JN § 28 heute
  2. JN § 28 gültig ab 01.01.1998 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 140/1997
  3. JN § 28 gültig von 01.05.1983 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 135/1983

Rechtssatz

Ist nach der Aktenlage zwar die inländische Exekutionsgerichtsbarkeit gegeben, fehlt aber eine Norm für die örtliche Zuständigkeit eines inländischen Gerichtes, ist ein inländisches Gericht zu ordinieren. (3 Nd 4/89; 3 Nd 3/90).

Entscheidungstexte

  • 3 Nd 2/91
    Entscheidungstext OGH 03.06.1991 3 Nd 2/91
  • RS0046326">3 Nc 104/02b
    Entscheidungstext OGH 18.12.2002 3 Nc 104/02b
    Auch
  • RS0046326">3 Nc 4/04z
    Entscheidungstext OGH 25.02.2004 3 Nc 4/04z
  • RS0046326">3 Nc 33/04i
    Entscheidungstext OGH 09.11.2004 3 Nc 33/04i
  • RS0046326">3 Nc 50/08w
    Entscheidungstext OGH 29.09.2008 3 Nc 50/08w
    Auch
  • RS0046326">3 Nc 67/08w
    Entscheidungstext OGH 04.11.2008 3 Nc 67/08w
    Auch
  • RS0046326">10 Nc 1/09t
    Entscheidungstext OGH 16.02.2009 10 Nc 1/09t
    Auch; Beisatz: Hier: Verfahren zur Vollstreckbarerklärung eines ausländischen Exekutionstitels. (T1)
  • RS0046326">3 Nc 36/09p
    Entscheidungstext OGH 09.09.2009 3 Nc 36/09p
    Vgl; Beisatz: Eine Ordination ist auch in Exekutionssachen möglich, wenn bei einer Exekution zwar die inländische Gerichtsbarkeit zu bejahen ist, es aber an einem örtlich zuständigen inländischen Gericht mangelt. (T2)
  • RS0046326">3 Nc 26/12x
    Entscheidungstext OGH 21.09.2012 3 Nc 26/12x
    Vgl; Beis wie T2
  • RS0046326">3 Nc 6/13g
    Entscheidungstext OGH 20.03.2013 3 Nc 6/13g
    Auch; Beis wie T2
  • RS0046326">3 Nc 23/14h
    Entscheidungstext OGH 21.08.2014 3 Nc 23/14h
    Auch; Beis wie T2
  • RS0046326">8 Nc 25/15s
    Entscheidungstext OGH 20.05.2015 8 Nc 25/15s
    Vgl auch; Beis wie T1
  • RS0046326">3 Nc 16/17h
    Entscheidungstext OGH 30.08.2017 3 Nc 16/17h
  • RS0046326">3 Nc 22/17s
    Entscheidungstext OGH 13.10.2017 3 Nc 22/17s
    Vgl; Beis wie T2; Beisatz: Die in § 28 Abs 1 Z 2 JN genannten Voraussetzungen müssen kumulativ vorliegen. Fehlt nur eine davon, hat eine Ordination nicht zu erfolgen. (T3)
  • RS0046326">3 Nc 3/18y
    Entscheidungstext OGH 24.01.2018 3 Nc 3/18y
    Auch
  • RS0046326">3 Nc 5/18t
    Entscheidungstext OGH 21.02.2018 3 Nc 5/18t
    Auch; Beis wie T2; Beisatz: Unmöglichkeit der Exekutionsführung in Luxemburg. (T4)
  • RS0046326">3 Nc 13/18v
    Entscheidungstext OGH 27.06.2018 3 Nc 13/18v
    Auch; Beis wie T2; Beisatz: Hier: Sitz der Verpflichteten in den Niederlanden. (T5)
  • RS0046326">3 Nc 23/19s
    Entscheidungstext OGH 28.08.2019 3 Nc 23/19s
    Auch; Beis wie T2; Beis wie T5
  • RS0046326">3 Nc 29/19y
    Entscheidungstext OGH 12.11.2019 3 Nc 29/19y
    Beis wie T2; Beis wie T3; Beisatz: Hier: Rechteexekution. (T6)
  • 3 Nc 72/24d
    Entscheidungstext OGH 17.12.2024 3 Nc 72/24d
    vgl aber; Beisatz wie T2
    Beisatz: Eine Ordination ist (auch) in Exekutionssachen allerdings nicht stets dann ausgeschlossen, wenn die inländische Gerichtsbarkeit (internationale Zuständigkeit) fehlt. Vielmehr setzen nur § 28 Abs 1 Z 1 und 3 JN die internationale Zuständigkeit voraus. Bei Fehlen der internationalen Zuständigkeit kommt hingegen (nur) eine Ordination unter den Voraussetzungen des § 28 Abs 1 Z 2 JN in Betracht. § 28 Abs 1 Z 2 JN erweitert daher die internationale Zuständigkeit Österreichs, indem eine Notkompetenz für den Fall, dass die Rechtsverfolgung im Ausland nicht möglich oder unzumutbar ist, eröffnet wird. (T7)
  • RS0046326">3 Nc 12/25g
    Entscheidungstext OGH 12.05.2025 3 Nc 12/25g
    vgl; Beisatz wie T2
  • RS0046326">3 Nc 21/25f
    Entscheidungstext OGH 16.06.2025 3 Nc 21/25f
    Beisatz wie T2
    Beisatz: Hier: Ordination in Exekutionsverfahren gegen ausländisches Glückspielunternehmen (T8)
    Beisatz: In der Konstellation des § 28 Abs 1 Z 2 JN wird die inländische Gerichtsbarkeit der österreichischen Gerichte aber durch die Ordinationsentscheidung geschaffen, weshalb es keines weiteren Anküpfungspunktes zu Österreich bedarf. Ein "Hineinreichen" der zu pfändenden Forderung ins Inland ist somit nicht erforderlich. (T9)
  • RS0046326">3 Nc 23/25z
    Entscheidungstext OGH 16.06.2025 3 Nc 23/25z
    Beisatz wie T2; Beisatz wie T8; Beisatz wie T9
  • RS0046326">3 Nc 88/25h
    Entscheidungstext OGH 07.07.2025 3 Nc 88/25h
    Beisatz wie T2
  • RS0046326">3 Nc 89/25f
    Entscheidungstext OGH 07.07.2025 3 Nc 89/25f
    Beisatz wie T2
  • RS0046326">3 Nc 86/25i
    Entscheidungstext OGH 07.07.2025 3 Nc 86/25i
    Beisatz wie T2
  • RS0046326">3 Nc 87/25m
    Entscheidungstext OGH 07.07.2025 3 Nc 87/25m
    Beisatz wie T2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1991:RS0046326

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

20.08.2025
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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