RS OGH 1999/8/12 9ObA161/91, 8ObA130/99x

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 28.08.1991
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Norm

AÜG §11 Abs2 Z4
  1. AÜG § 11 heute
  2. AÜG § 11 gültig ab 28.03.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 11/2024
  3. AÜG § 11 gültig von 01.01.2013 bis 27.03.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 98/2012
  4. AÜG § 11 gültig von 01.07.2000 bis 31.12.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 44/2000
  5. AÜG § 11 gültig von 01.07.1988 bis 30.06.2000

Rechtssatz

Das in § 11 Abs 2 Z 4 AÜG normierte Verbot der - auch erstmaligen - Befristung des Arbeitsverhältnisses ohne sachliche Rechtfertigung dient dazu, die Abwälzung des Beschäftigungsrisikos auf den Arbeitnehmer zu verhindern.Das in Paragraph 11, Absatz 2, Ziffer 4, AÜG normierte Verbot der - auch erstmaligen - Befristung des Arbeitsverhältnisses ohne sachliche Rechtfertigung dient dazu, die Abwälzung des Beschäftigungsrisikos auf den Arbeitnehmer zu verhindern.

Entscheidungstexte

  • RS0051422">9 ObA 161/91
    Entscheidungstext OGH 28.08.1991 9 ObA 161/91
    Veröff: SZ 64/114 = ecolex 1991,874 = Arb 10967 = RdW 1993,153
  • RS0051422">8 ObA 130/99x
    Entscheidungstext OGH 12.08.1999 8 ObA 130/99x
    Beisatz: Eine Befristung des Dienstverhältnisses "bis zum Ende des Auftrages der Firma P" ist auch im Anwendungsbereich des ABGB oder des AngG nicht ausreichend, im Geltungsbereich des AÜG aber jedenfalls nicht zulässig. (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1991:RS0051422

Dokumentnummer

JJR_19910828_OGH0002_009OBA00161_9100000_004
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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