RS OGH 1991/9/11 9Ob1767/91

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Veröffentlicht am 11.09.1991
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Norm

MRG §30 Abs2 Z13
  1. MRG § 30 heute
  2. MRG § 30 gültig ab 01.01.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 161/2001
  3. MRG § 30 gültig von 01.03.1991 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 68/1991

Rechtssatz

Da das Gesetz in § 30 Abs 2 Z 13 MRG - anders als etwa § 864 a letzter Halbsatz ABGB oder § 6 Abs 2 KSchG - über die Schriftlichkeit hinaus keine weiteren Gültigkeitsvoraussetzungen normiert, ist die Rechtsprechung auch auf den vorliegenden Fall anzuwenden, wonach der, der eine Urkunde unterfertigt, ohne ihren Inhalt genau zu kennen, diesen Inhalt bewußt in Kauf nimmt.Da das Gesetz in Paragraph 30, Absatz 2, Ziffer 13, MRG - anders als etwa Paragraph 864, a letzter Halbsatz ABGB oder Paragraph 6, Absatz 2, KSchG - über die Schriftlichkeit hinaus keine weiteren Gültigkeitsvoraussetzungen normiert, ist die Rechtsprechung auch auf den vorliegenden Fall anzuwenden, wonach der, der eine Urkunde unterfertigt, ohne ihren Inhalt genau zu kennen, diesen Inhalt bewußt in Kauf nimmt.

Entscheidungstexte

  • RS0070771">9 Ob 1767/91
    Entscheidungstext OGH 11.09.1991 9 Ob 1767/91
    Veröff: ImmZ 1991,454

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1991:RS0070771

Dokumentnummer

JJR_19910911_OGH0002_0090OB01767_9100000_002
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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