RS OGH 1991/12/18 1Ob605/91, 1Ob528/94, 6Ob222/09d

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Veröffentlicht am 18.12.1991
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Rechtssatz

Echt ist eine Urkunde dann, wenn sie tatsächlich von dem als Aussteller Bezeichneten herrührt (Fasching, Lehrbuch 2. Auflage RdZ 949; Rechberger - Simotta, ZPR 3. Auflage RdZ 506; Sperl, Lehrbuch 408).

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 605/91
    Entscheidungstext OGH 18.12.1991 1 Ob 605/91
    Veröff: EvBl 1992/69 S 300
  • 1 Ob 528/94
    Entscheidungstext OGH 11.03.1994 1 Ob 528/94
    Beisatz: Eine Urkunde ist falsch, wenn die Namensunterschrift nicht echt ist. Als Fälschung wird nach dem allgemeinen Sprachgebrauch die bewusste Angabe eines unrichtigen Ausstellers, die in der Regel auch mit einem unrichtigen Urkundeninhalt verbunden ist, verstanden. (T1)
  • 6 Ob 222/09d
    Entscheidungstext OGH 14.01.2010 6 Ob 222/09d
    Beisatz: Wer als Aussteller einer Urkunde anzusehen ist, richtet sich nach dem äußeren Bild der Urkunde. (T2)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1991:RS0040481

Zuletzt aktualisiert am

23.02.2010
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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