RS OGH 2026/2/20 4Ob13/92; 4Ob51/94; 4Ob142/15h; 4Ob139/22b; 4Ob166/25b

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 07.04.1992
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Norm

UrhG §5 Abs1

Rechtssatz

Eine Bearbeitung lässt - im Gegensatz zur "freien Benützung" - das bearbeitete Werk in seinem Wesen unberührt, muss ihm aber wenigstens in der äußeren Form eine neue Gestalt geben, die als eigentümliche geistige Schöpfung des Bearbeiters zu werten ist.

Entscheidungstexte

  • RS0076413">4 Ob 13/92
    Entscheidungstext OGH 07.04.1992 4 Ob 13/92
    Veröff: SZ 65/49 = MR 1992,238 (Walter) = ÖBl 1992,75 = GRURInt 1993,176
  • RS0076413">4 Ob 51/94
    Entscheidungstext OGH 26.04.1994 4 Ob 51/94
    Veröff. SZ 67/70
  • RS0076413">4 Ob 142/15h
    Entscheidungstext OGH 23.02.2016 4 Ob 142/15h
    Veröff: SZ 2016/13
  • RS0076413">4 Ob 139/22b
    Entscheidungstext OGH 31.01.2023 4 Ob 139/22b
  • RS0076413">4 Ob 166/25b
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 20.02.2026 4 Ob 166/25b
    Beisatz: Eine Bearbeitung lässt – im Gegensatz zur „freien Benützung“ – das bearbeitete Werk in seinem Wesen unberührt, sodass das Originalwerk in ihr in seinen wesentlichen Zügen wiederkehrt (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1992:RS0076413

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

10.03.2026
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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