RS OGH 2025/7/22 1Ob18/92; 8Ob26/10x; 7Ob91/17h; 5Ob21/22g; 4Ob156/24f

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Veröffentlicht am 14.07.1992
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Norm

ABGB §1489 IIA
  1. ABGB § 1489 heute
  2. ABGB § 1489 gültig ab 01.01.1975 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 496/1974

Rechtssatz

Der Beginn der Verjährung wird nicht bis zu dem Zeitpunkt hinausgeschoben, in dem dem Geschädigten hiebfeste und stichfeste Beweise zur Verfügung stehen.

Entscheidungstexte

  • RS0034515">1 Ob 18/92
    Entscheidungstext OGH 14.07.1992 1 Ob 18/92
  • RS0034515">8 Ob 26/10x
    Entscheidungstext OGH 22.03.2011 8 Ob 26/10x
  • RS0034515">7 Ob 91/17h
    Entscheidungstext OGH 27.09.2017 7 Ob 91/17h
    Auch; Veröff: SZ 2017/45
  • RS0034515">5 Ob 21/22g
    Entscheidungstext OGH 19.07.2022 5 Ob 21/22g
    Vgl
  • RS0034515">4 Ob 156/24f
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 22.07.2025 4 Ob 156/24f
    Beisatz: Inwieweit sich aus einer Anklageschrift „gesicherte Verfahrensergebnisse“ für einen zivilrechtlichen Anspruch ergeben, kann nur im Einzelfall beurteilt werden. Dass die Anklageschrift, die sich für den Ersatzanspruch der Klägerin auf eine komplexe Indizienkette stützt, die Verjährungsfrist nicht in Gang setzt, begründet keine korrekturbedürftige Fehlbeurteilung. (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1992:RS0034515

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

22.08.2025
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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