RS OGH 1992/10/28 2Ob58/92, 2Ob56/98v, 5Ob169/06y, 2Ob190/07s, 2Ob226/07k, 10Ob34/10p

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 28.10.1992
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Norm

ASVG §332 D

Rechtssatz

Da in den Fällen der Legalzession der Forderungsübergang schon im Zeitpunkt des schädigenden Ereignisses eintritt, führt eine Legalzession im Ergebnis zu einer Versagung der Vorteilsausgleichung, sodass sich im Bereich der gesetzlichen Zessionen das Problem der Vorteilsanrechnung gar nicht stellt, der Ersatzanspruch in voller Höhe aufrecht bleibt und ganz oder teilweise auf den Zessionar übergeht.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 58/92
    Entscheidungstext OGH 28.10.1992 2 Ob 58/92
    Veröff: EvBl 1993/68 S 311
  • 2 Ob 56/98v
    Entscheidungstext OGH 20.01.1998 2 Ob 56/98v
    Veröff: SZ 71/3
  • 5 Ob 169/06y
    Entscheidungstext OGH 24.10.2006 5 Ob 169/06y
    Beisatz: Hier: Rechtschutzversicherung und Prozesskostenersatz (§ 67 VersVG). (T1)
  • 2 Ob 190/07s
    Entscheidungstext OGH 15.11.2007 2 Ob 190/07s
    Auch; Veröff: SZ 2007/178
  • 2 Ob 226/07k
    Entscheidungstext OGH 14.08.2008 2 Ob 226/07k
    Vgl; Beisatz: Dies gilt jedoch nur für die von der Legalzession betroffenen Ansprüche selbst. Da der ganz oder teilweise auf den Zessionar übergegangene Ersatzanspruch infolge der Legalzession in voller Höhe aufrecht bleibt, kommt die Berücksichtigung der Sozialversicherungsleistung als „Vorteil" des Geschädigten nicht in Betracht. Damit wird verhindert, dass der Schädiger durch Leistungen des Sozialversicherungsträgers von seiner Schadenersatzpflicht entlastet wird. (T2); Veröff: SZ 2008/107
  • 10 Ob 34/10p
    Entscheidungstext OGH 22.06.2010 10 Ob 34/10p
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1992:RS0085413

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

19.10.2012
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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