RS OGH 1992/12/3 12Os119/92 (12Os120/92)

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 03.12.1992
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Norm

VerbotsG §3f
StGB §41 Abs1
  1. VerbotsG Art. 1 § 3f heute
  2. VerbotsG Art. 1 § 3f gültig ab 01.01.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 177/2023
  3. VerbotsG Art. 1 § 3f gültig von 20.03.1992 bis 31.12.2023 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 148/1992
  4. VerbotsG Art. 1 § 3f gültig von 01.01.1975 bis 19.03.1992 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 422/1974
  1. StGB § 41 heute
  2. StGB § 41 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  3. StGB § 41 gültig ab 07.03.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 19/2001
  4. StGB § 41 gültig von 01.01.1998 bis 06.03.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  5. StGB § 41 gültig von 01.01.1975 bis 31.12.1997

Rechtssatz

Bei der aktuellen Sachkonstellation, insbesondere der von einschlägiger Aggressionsbereitschaft geprägten Täterpersönlichkeit und der durch das Ziel, derzeit in Deutschland aktuelle radikale Exzesse auch in Österreich herbeizuführen, gekennzeichneten Tatbestandsverwirklichung ist die Annahme eines beträchtlichen Überwiegens der Milderungsgründe und der begründeten Aussicht, der Täter werde keine weiteren strafbaren Handlungen begehen (§ 41 Abs 1 StGB), nur in einem eingeschränkten Ausmaß vertretbar.Bei der aktuellen Sachkonstellation, insbesondere der von einschlägiger Aggressionsbereitschaft geprägten Täterpersönlichkeit und der durch das Ziel, derzeit in Deutschland aktuelle radikale Exzesse auch in Österreich herbeizuführen, gekennzeichneten Tatbestandsverwirklichung ist die Annahme eines beträchtlichen Überwiegens der Milderungsgründe und der begründeten Aussicht, der Täter werde keine weiteren strafbaren Handlungen begehen (Paragraph 41, Absatz eins, StGB), nur in einem eingeschränkten Ausmaß vertretbar.

Entscheidungstexte

  • 12 Os 119/92
    Entscheidungstext OGH 03.12.1992 12 Os 119/92
    Veröff: JBl 1993,737

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1992:RS0079747

Dokumentnummer

JJR_19921203_OGH0002_0120OS00119_9200000_002
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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