RS OGH 1993/8/19 15Os80/93 (15Os81/93)

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 19.08.1993
beobachten
merken

Rechtssatz

Im Verhältnis von Justizstrafrecht und Verwaltungsstrafrecht kommt der Grundsatz, daß niemand wegen ein- und derselben Tat zweimal bestraft werden darf, nur dann zur Anwendung, wenn aus der Fassung der Verwaltungsstrafvorschrift die Ablehnung des Kumulationsgrundsatzes (§ 22 VStG) hervorgeht.Im Verhältnis von Justizstrafrecht und Verwaltungsstrafrecht kommt der Grundsatz, daß niemand wegen ein- und derselben Tat zweimal bestraft werden darf, nur dann zur Anwendung, wenn aus der Fassung der Verwaltungsstrafvorschrift die Ablehnung des Kumulationsgrundsatzes (Paragraph 22, VStG) hervorgeht.

VwGH vom 12.07.1951, Z 579/50; Veröff: JBl 1951,579VwGH vom 12.07.1951, Ziffer 579 /, 50,; Veröff: JBl 1951,579

Entscheidungstexte

  • RS0082103">15 Os 80/93
    Entscheidungstext OGH 19.08.1993 15 Os 80/93
    Vgl auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1993:RS0082103

Dokumentnummer

JJR_19930819_OGH0002_0150OS00080_9300000_001
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
Zurück Haftungsausschluss Vernetzungsmöglichkeiten

Sofortabfrage ohne Anmeldung!

Jetzt Abfrage starten