RS OGH 1993/9/7 10ObS189/93

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 07.09.1993
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Norm

ASVG §40
ASVG §107 Abs1
ASVG §298
BSVG §18
BSVG §72 Abs1
BSVG §146
  1. ASVG § 40 heute
  2. ASVG § 40 gültig ab 01.01.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 47/2025
  3. ASVG § 40 gültig von 01.07.2017 bis 31.12.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 30/2017
  4. ASVG § 40 gültig von 14.01.2015 bis 30.06.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2015
  5. ASVG § 40 gültig von 01.01.2014 bis 13.01.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2015
  6. ASVG § 40 gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 71/2003
  7. ASVG § 40 gültig von 01.07.1993 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 335/1993
  1. ASVG § 107 heute
  2. ASVG § 107 gültig ab 01.08.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 62/2010
  3. ASVG § 107 gültig von 01.07.1993 bis 31.07.2010 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 335/1993
  1. ASVG § 298 heute
  2. ASVG § 298 gültig ab 01.01.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 147/2009
  3. ASVG § 298 gültig von 01.01.1980 bis 31.12.2009 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 530/1979
  1. BSVG § 18 heute
  2. BSVG § 18 gültig ab 01.01.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 71/2003
  3. BSVG § 18 gültig von 01.07.1996 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 201/1996
  1. BSVG § 72 heute
  2. BSVG § 72 gültig ab 01.08.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 62/2010
  3. BSVG § 72 gültig von 01.07.1990 bis 31.07.2010 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 296/1990

Rechtssatz

Grundsätzlich kann sich der nach den §§ 18 und 146 BSVG (die den §§ 40 und 298 ASVG entsprechen) Meldepflichtige nicht darauf berufen, der zu meldende Sachverhalt sei ihm unbekannt gewesen. Vielmehr ist er, da die Meldepflicht sein persönliches Tätigwerden voraussetzt, unter Zugrundelegung der bei einem Leistungsempfänger vorauszusetzenden gewöhnlichen Fähigkeiten und Kenntnisse verpflichtet, entsprechende Nachforschungen anzustellen, wenn nach den Umständen des Falles für das mögliche Vorliegen meldepflichtiger Tatsachen gewisse Anhaltspunkte gegeben sind.Grundsätzlich kann sich der nach den Paragraphen 18 und 146 BSVG (die den Paragraphen 40 und 298 ASVG entsprechen) Meldepflichtige nicht darauf berufen, der zu meldende Sachverhalt sei ihm unbekannt gewesen. Vielmehr ist er, da die Meldepflicht sein persönliches Tätigwerden voraussetzt, unter Zugrundelegung der bei einem Leistungsempfänger vorauszusetzenden gewöhnlichen Fähigkeiten und Kenntnisse verpflichtet, entsprechende Nachforschungen anzustellen, wenn nach den Umständen des Falles für das mögliche Vorliegen meldepflichtiger Tatsachen gewisse Anhaltspunkte gegeben sind.

Entscheidungstexte

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1993:RS0083688

Dokumentnummer

JJR_19930907_OGH0002_010OBS00189_9300000_002
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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