RS OGH 2009/11/10 10ObS103/93, 10ObS59/94, 10ObS52/96, 10ObS2374/96g, 10ObS382/98v, 10ObS27/01w, 10O

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 28.02.1994
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Norm

ASVG §133 Abs2
B-KUVG §62 Abs2
GSVG §90 Abs2
  1. ASVG § 133 heute
  2. ASVG § 133 gültig ab 20.04.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2010
  3. ASVG § 133 gültig von 01.01.1988 bis 19.04.2002 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 609/1987
  1. B-KUVG § 62 heute
  2. B-KUVG § 62 gültig ab 20.04.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2010
  3. B-KUVG § 62 gültig von 01.01.1997 bis 19.04.2002 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 764/1996
  1. GSVG § 90 heute
  2. GSVG § 90 gültig ab 01.01.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 29/2022
  3. GSVG § 90 gültig von 20.04.2002 bis 31.12.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2010
  4. GSVG § 90 gültig von 01.01.1992 bis 19.04.2002 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 677/1991

Rechtssatz

Ein Kostenersatz für homöopathische Mittel kann nur dann gewährt werden, wenn der Einsatz dieser Mittel einer zweckmäßigen Krankenbehandlung entspricht und das Maß des Notwendigen nicht überschreitet. Dies setzt voraus, dass zunächst eine zumutbare erfolgversprechende Behandlung nach wissenschaftlich anerkannten Regeln versucht wurde, dies zumindest dann, wenn diese kostengünstiger ist. Weitere Voraussetzung für den Kostenersatzanspruch ist, dass die Behandlung beim Versicherten erfolgreich war oder von ihr nach den Ergebnissen einer für die Bildung eines Erfahrungssatzes ausreichenden Zahl von Fällen ein Erfolg erwartet werden konnte, sie sich also als erfolgversprechend darstellte.

Entscheidungstexte

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1994:RS0083796

Zuletzt aktualisiert am

19.01.2010
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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