RS OGH 1994/7/12 4Ob81/94, 4Ob85/95, 4Ob162/11v, 4Ob121/11i

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 12.07.1994
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Norm

UWG §9a Abs1 Z2

Rechtssatz

Antrag an den VfGH auf Aufhebung dieser Bestimmung wegen Verfassungswidrigkeit in Bezug auf die Ungleichbehandlung von Verbrauchern und Unternehmern.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 81/94
    Entscheidungstext OGH 12.07.1994 4 Ob 81/94
    GlRS VfGH vom 28.8.1995, G 208/94-10, 14/95-9 in 4 Ob 85/95Beisatz: § 9a Abs 1 Z 2 UWG ist nicht verfassungswidrig; § 9a Abs 1 Z 2 UWG verstößt weder gegen die verfassungsgesetzlich gewährleistete Erwerbsausübungsfreiheit noch gegen den Gleichheitsgrundsatz. (T1)
  • 4 Ob 85/95
    Entscheidungstext OGH 05.12.1995 4 Ob 85/95
    Vgl; Beisatz: Die Bedenken des erkennenden Senates gegen die Verfassungsmäßigkeit des § 9a Abs 1 Z 2 UWG sind durch das Erkenntnis des Verfassungsgerichtshofes gegenstandslos geworden (Entscheidung im fortgeführten Verfahren). (T2)
  • 4 Ob 162/11v
    Entscheidungstext OGH 22.11.2011 4 Ob 162/11v
    Vgl; Beisatz: Dass das Zugabenverbot des § 9a idF UWG?Novelle 2007 nur gegenüber Verbrauchern (Abs 1 Z 1), nicht aber gegenüber Unternehmern (Abs 1 Z 2) bei richtlinienkonformer Auslegung einzuschränken ist, begründet keine Bedenken gegenüber die Verfassungsmäßigkeit dieser Bestimmung. (T3)
  • 4 Ob 121/11i
    Entscheidungstext OGH 20.12.2011 4 Ob 121/11i
    Vgl; Beis wie T3

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1994:RS0079434

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

06.02.2012
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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