RS OGH 2006/9/13 3Ob172/94, 3Ob11/96, 3Ob171/99i, 4Ob264/05k, 3Ob152/06h

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 07.09.1994
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Norm

B-VG Art144
VerfGG §85
  1. B-VG Art. 144 heute
  2. B-VG Art. 144 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  3. B-VG Art. 144 gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  4. B-VG Art. 144 gültig von 01.01.1991 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 8/1999
  5. B-VG Art. 144 gültig von 01.01.1991 bis 31.12.1990 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 685/1988
  6. B-VG Art. 144 gültig von 01.08.1984 bis 31.12.1990 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 296/1984
  7. B-VG Art. 144 gültig von 01.08.1981 bis 31.07.1984 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 350/1981
  8. B-VG Art. 144 gültig von 01.07.1976 bis 31.07.1981 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 302/1975
  9. B-VG Art. 144 gültig von 25.12.1946 bis 30.06.1976 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 211/1946
  10. B-VG Art. 144 gültig von 19.12.1945 bis 24.12.1946 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  11. B-VG Art. 144 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934

Rechtssatz

Erkennt der VfGH einer gemäß Art 144 B-VG erhobenen Beschwerde aufschiebende Wirkung zu, ruft der angefochtene Bescheid vorläufig keine Rechtswirkungen hervor. Alle Behörden, somit auch die Gerichte, haben den vorläufigen Nichteintritt der jeweils mit dem Bescheid verbundenen Rechtswirkungen zu beachten.Erkennt der VfGH einer gemäß Artikel 144, B-VG erhobenen Beschwerde aufschiebende Wirkung zu, ruft der angefochtene Bescheid vorläufig keine Rechtswirkungen hervor. Alle Behörden, somit auch die Gerichte, haben den vorläufigen Nichteintritt der jeweils mit dem Bescheid verbundenen Rechtswirkungen zu beachten.

Entscheidungstexte

  • RS0054021">3 Ob 172/94
    Entscheidungstext OGH 07.09.1994 3 Ob 172/94
    Veröff: SZ 67/144
  • RS0054021">3 Ob 11/96
    Entscheidungstext OGH 24.01.1996 3 Ob 11/96
    Veröff: SZ 69/9
  • RS0054021">3 Ob 171/99i
    Entscheidungstext OGH 24.11.1999 3 Ob 171/99i
    Auch; Beisatz: Daran ist auch für das Verfahren vor dem VwGH festzuhalten. (T1)
  • RS0054021">4 Ob 264/05k
    Entscheidungstext OGH 14.02.2006 4 Ob 264/05k
    Beisatz: Alle Behörden (und somit auch das Erlagsgericht) haben die Rechtslage so zu beurteilen, als wäre der angefochtene Bescheid nicht ergangen. Damit darf auch der durch den angefochtenen Bescheid Berechtigte seine Berechtigung nicht ausüben; die im Enteignungsbescheid gesetzte Frist des § 44 Abs 7 WrBauO wird gehemmt. Daraus folgt, dass vor der Beendigung des Schwebezustands die Enteignungsentschädigung nicht fällig und ein Gerichtserlag daher unzulässig ist. (T2)
  • RS0054021">3 Ob 152/06h
    Entscheidungstext OGH 13.09.2006 3 Ob 152/06h
    Vgl auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1994:RS0054021

Dokumentnummer

JJR_19940907_OGH0002_0030OB00172_9400000_002
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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