RS OGH 2025/9/16 5Ob134/94; 5Ob126/94; 5Ob30/00y; 5Ob145/08x; 3Ob28/09b; 6Ob238/09g; 5Ob190/09s; 5Ob

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 29.11.1994
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Norm

AußStrG §2 Abs2 Z5 F2
AußStrG 2005 §13
AußStrG 2005 §31
FBG §15 Abs1
MRG §37
  1. FBG § 15 heute
  2. FBG § 15 gültig ab 29.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 98/2007
  3. FBG § 15 gültig von 12.08.2006 bis 28.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 149/2006
  4. FBG § 15 gültig von 19.01.2002 bis 11.08.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 32/2002
  5. FBG § 15 gültig von 01.01.1998 bis 18.01.2002
  1. MRG § 37 heute
  2. MRG § 37 gültig ab 01.01.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 114/2025
  3. MRG § 37 gültig von 01.08.2018 bis 31.12.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 58/2018
  4. MRG § 37 gültig von 01.04.2009 bis 31.07.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 25/2009
  5. MRG § 37 gültig von 01.10.2006 bis 31.03.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 124/2006
  6. MRG § 37 gültig von 01.01.2005 bis 30.09.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 113/2003
  7. MRG § 37 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 161/2001
  8. MRG § 37 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 98/2001
  9. MRG § 37 gültig von 01.07.2000 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 36/2000
  10. MRG § 37 gültig von 01.01.1998 bis 30.06.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 140/1997
  11. MRG § 37 gültig von 01.03.1997 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 22/1997
  12. MRG § 37 gültig von 21.02.1997 bis 28.02.1997 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 22/1997
  13. MRG § 37 gültig von 01.03.1994 bis 20.02.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 800/1993
  14. MRG § 37 gültig von 01.03.1991 bis 28.02.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 68/1991

Rechtssatz

Die im außerstreitigen Verfahren (hier: § 37 MRG) geltende Verpflichtung zur amtswegigen Wahrheitsforschung findet eine natürliche Grenze, sobald Anhaltspunkte für eine weitere Aufklärungsbedürftigkeit fehlen. Nur wenn eine Partei das Vorliegen einer ihr günstigen Tatsache überhaupt nicht geltend macht, kann das Gericht davon ausgehen, dass der Sachverhalt in dieser Richtung nicht weiter erforscht werden muss.Die im außerstreitigen Verfahren (hier: Paragraph 37, MRG) geltende Verpflichtung zur amtswegigen Wahrheitsforschung findet eine natürliche Grenze, sobald Anhaltspunkte für eine weitere Aufklärungsbedürftigkeit fehlen. Nur wenn eine Partei das Vorliegen einer ihr günstigen Tatsache überhaupt nicht geltend macht, kann das Gericht davon ausgehen, dass der Sachverhalt in dieser Richtung nicht weiter erforscht werden muss.

Entscheidungstexte

  • RS0029344">5 Ob 134/94
    Entscheidungstext OGH 29.11.1994 5 Ob 134/94
  • RS0029344">5 Ob 126/94
    Entscheidungstext OGH 08.11.1994 5 Ob 126/94
    Auch
  • RS0029344">5 Ob 30/00y
    Entscheidungstext OGH 13.07.2000 5 Ob 30/00y
    nur: Die im außerstreitigen Verfahren geltende Verpflichtung zur amtswegigen Wahrheitsforschung findet eine natürliche Grenze, sobald Anhaltspunkte für eine weitere Aufklärungsbedürftigkeit fehlen. (T1)
  • RS0029344">5 Ob 145/08x
    Entscheidungstext OGH 26.08.2008 5 Ob 145/08x
    Vgl auch; Beisatz: Wenn sich ein Antragsteller im kontradiktorischen außerstreitigen Verfahren nach Erörterung einer konkreten, sachentscheidenden Frage vor Wirksamwerden des Neuerungsverbots nicht bereit findet, seine Ausführungen den konkreten Beweisergebnissen anzupassen, sondern wie hier, weiterhin auf den Sachverhaltselementen der Unbrauchbarkeit der Wohnung beharrt, verbietet sich auch im Außerstreitverfahren eine amtswegige Ermittlung des wahren Sachverhalts, weil das Verfahren der Dispositionsbefugnis der Parteien unterliegt. (T2)
  • RS0029344">3 Ob 28/09b
    Entscheidungstext OGH 22.04.2009 3 Ob 28/09b
  • RS0029344">6 Ob 238/09g
    Entscheidungstext OGH 18.12.2009 6 Ob 238/09g
    Vgl auch
  • RS0029344">5 Ob 190/09s
    Entscheidungstext OGH 15.12.2009 5 Ob 190/09s
    Auch; Bem: Hier: Verfahren nach § 52 WEG 2002. (T3)
  • RS0029344">5 Ob 4/10i
    Entscheidungstext OGH 27.05.2010 5 Ob 4/10i
    Auch; Beisatz: Die Gerichte haben die im Rahmen des geltend gemachten Beschlussanfechtungsgrundes gewonnene Sachverhaltsgrundlage zu berücksichtigen. (T4)
  • RS0029344">5 Ob 48/13i
    Entscheidungstext OGH 20.09.2013 5 Ob 48/13i
    Auch; Beisatz: Hier: Beschlussanfechtung nach § 29 WEG 2002. (T5)
  • RS0029344">4 Ob 160/13b
    Entscheidungstext OGH 22.10.2013 4 Ob 160/13b
    Beisatz: Für das Verlassenschaftsverfahren enthält § 161 Abs 1 AußStrG eine wesentliche Einschränkung des Untersuchungsgrundsatzes nach § 16 AußStrG. Danach hat das Gericht das Erbrecht der Berechtigten nur „im Rahmen des Vorbringens der Parteien und ihrer Beweisanbote“ festzustellen. (T6)
  • RS0029344">5 Ob 80/14x
    Entscheidungstext OGH 27.01.2015 5 Ob 80/14x
    Auch
  • RS0029344">9 Ob 61/16k
    Entscheidungstext OGH 24.03.2017 9 Ob 61/16k
    Auch; nur T1
  • RS0029344">4 Ob 67/17g
    Entscheidungstext OGH 03.05.2017 4 Ob 67/17g
    Auch; Beisatz: Rekursverfahren. (T7)
  • RS0029344">6 Ob 165/16g
    Entscheidungstext OGH 07.07.2017 6 Ob 165/16g
    Vgl; nur T1; Beisatz: Hier: Firmenbuchverfahren. (T8)
  • RS0029344">6 Ob 135/24g
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 16.09.2025 6 Ob 135/24g
    vgl; Beisatz wie T8

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1994:RS0029344

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

20.10.2025
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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