RS OGH 2017/4/19 6Ob662/94; 2Ob344/98x; 5Ob234/01z; 9Ob79/07v; 9Ob46/08t; 8Ob107/09g; 3Ob91/10v; 5Ob

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Veröffentlicht am 21.12.1994
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Rechtssatz

Wendet sich die Wiederaufnahmsklage gegen ein Urteil des Berufungsgerichtes des Hauptprozesses, dann richtet sich die Anfechtung der Zurückweisung dieser Wiederaufnahmsklage nach § 538 ZPO durch das nach § 532 Abs 2 ZPO angerufene Berufungsgericht nach § 519 Abs 1 Z 1 ZPO, somit unabhängig vom Vorliegen einer erheblichen Rechtsfrage im Sinne des § 502 Abs 1 ZPO und einem fünfzigtausend Schilling übersteigenden Streitwert, und nicht nach § 528 ZPO.Wendet sich die Wiederaufnahmsklage gegen ein Urteil des Berufungsgerichtes des Hauptprozesses, dann richtet sich die Anfechtung der Zurückweisung dieser Wiederaufnahmsklage nach Paragraph 538, ZPO durch das nach Paragraph 532, Absatz 2, ZPO angerufene Berufungsgericht nach Paragraph 519, Absatz eins, Ziffer eins, ZPO, somit unabhängig vom Vorliegen einer erheblichen Rechtsfrage im Sinne des Paragraph 502, Absatz eins, ZPO und einem fünfzigtausend Schilling übersteigenden Streitwert, und nicht nach Paragraph 528, ZPO.

Entscheidungstexte

  • RS0043868">6 Ob 662/94
    Entscheidungstext OGH 02.12.1994 6 Ob 662/94
    Veröff: SZ 67/234
  • RS0043868">2 Ob 344/98x
    Entscheidungstext OGH 29.04.1999 2 Ob 344/98x
    Auch; nur: Wendet sich die Wiederaufnahmsklage gegen ein Urteil des Berufungsgerichtes des Hauptprozesses, dann richtet sich die Anfechtung der Zurückweisung dieser Wiederaufnahmsklage nach § 538 ZPO durch das nach § 532 Abs 2 ZPO angerufene Berufungsgericht nach § 519 Abs 1 Z 1 ZPO. (T1)
    Beisatz: Die Anwendung der Rechtsmittelbeschränkungen des § 519 ZPO erfolgt kraft der Verweisung des § 535 ZPO, weshalb dem Umstand, dass außerhalb des Berufungsverfahrens gefasste Beschlüsse des Berufungsgerichts im allgemeinen jedenfalls anfechtbar sind, keine Bedeutung zukommen kann. (T2)
  • RS0043868">5 Ob 234/01z
    Entscheidungstext OGH 09.10.2001 5 Ob 234/01z
    Auch; Beisatz: Hier: Nichtigkeitsklage. (T3)
  • RS0043868">9 Ob 79/07v
    Entscheidungstext OGH 08.02.2008 9 Ob 79/07v
    nur T1
  • RS0043868">9 Ob 46/08t
    Entscheidungstext OGH 20.08.2008 9 Ob 46/08t
    Vgl auch; Beis wie T3
  • RS0043868">8 Ob 107/09g
    Entscheidungstext OGH 23.03.2010 8 Ob 107/09g
    Auch
  • RS0043868">3 Ob 91/10v
    Entscheidungstext OGH 30.06.2010 3 Ob 91/10v
    Auch
  • RS0043868">5 Ob 85/13f
    Entscheidungstext OGH 16.05.2013 5 Ob 85/13f
    Vgl auch
  • RS0043868">3 Ob 192/13a
    Entscheidungstext OGH 19.12.2013 3 Ob 192/13a
    Auch; Beis wie T3
  • RS0043868">2 Ob 121/13b
    Entscheidungstext OGH 19.12.2013 2 Ob 121/13b
    Auch
  • RS0043868">3 Ob 223/14m
    Entscheidungstext OGH 18.12.2014 3 Ob 223/14m
    Auch; Beis wie T3
  • RS0043868">6 Ob 189/16m
    Entscheidungstext OGH 27.09.2016 6 Ob 189/16m
    Beisatz: Daher ist in diesem Fall auch ein Zulässigkeitsausspruch nicht erforderlich. (T4)
  • RS0043868">6 Ob 41/17y
    Entscheidungstext OGH 19.04.2017 6 Ob 41/17y
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1994:RS0043868

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

05.12.2023
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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