RS OGH 2020/8/6 4Ob519/95; 6Ob555/95; 1Ob371/97h; 4Ob233/02x; 1Ob152/03i; 6Ob185/04f; 7Ob106/07z; 9O

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 07.03.1995
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Norm

ABGB §785 Abs3
ABGB §1295 Abs2 III
ABGB idF ErBRÄG 2015 §782
ABGB idF ErbRÄG 2015 §783
  1. ABGB § 785 heute
  2. ABGB § 785 gültig ab 01.01.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 87/2015
  3. ABGB § 785 gültig von 01.07.1978 bis 31.12.2016 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 280/1978
  1. ABGB § 1295 heute
  2. ABGB § 1295 gültig ab 01.01.1917 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916

Rechtssatz

Die Berufung auf § 785 Abs 3 ABGB kann auch rechtsmissbräuchlich sein (im gegenständlichen Fall bejaht).Die Berufung auf Paragraph 785, Absatz 3, ABGB kann auch rechtsmissbräuchlich sein (im gegenständlichen Fall bejaht).

Entscheidungstexte

  • RS0037904">4 Ob 519/95
    Entscheidungstext OGH 07.03.1995 4 Ob 519/95
    Veröff: SZ 68/47
  • RS0037904">6 Ob 555/95
    Entscheidungstext OGH 20.04.1995 6 Ob 555/95
    Auch
  • RS0037904">1 Ob 371/97h
    Entscheidungstext OGH 27.01.1998 1 Ob 371/97h
  • RS0037904">4 Ob 233/02x
    Entscheidungstext OGH 19.11.2002 4 Ob 233/02x
    Auch; Beisatz: Eine Berufung auf § 785 Abs 3 ABGB wird dann als missbräuchlich beurteilt, wenn der Pflichtteilsverzicht des Beschenkten offenkundig bezweckte, die Anrechnung der geschenkten Liegenschaften zu verhindern und den Geschenknehmer gegen Pflichtteilsergänzungsansprüche anderer Noterben abzusichern. (T1)
  • RS0037904">1 Ob 152/03i
    Entscheidungstext OGH 04.11.2004 1 Ob 152/03i
    Auch; Beis wie T1; Beisatz: Die Berufung auf einen rechtsmissbräuchlich veranlassten Pflichtteilsverzicht kann selbst dann rechtsmissbräuchlich sein, wenn der Verzichtende im Zeitpunkt der Abgabe des Verzichts keinen Missbrauchsvorsatz hatte. (T2)
    Veröff: SZ 2004/155
  • RS0037904">6 Ob 185/04f
    Entscheidungstext OGH 21.10.2004 6 Ob 185/04f
    Auch; Veröff: SZ 2004/153
  • RS0037904">7 Ob 106/07z
    Entscheidungstext OGH 26.09.2007 7 Ob 106/07z
    Beis wie T1; Beis wie T2; Beisatz: Um Rechtsmissbrauch annehmen zu können, bedarf es nicht unbedingt der ausdrücklichen Feststellung der Missbrauchs-/Schädigungsabsicht. Es genügt, dass der beweispflichtige Kläger einen Sachverhalt beweist, der die Vermutung der Missbrauchs-/Schädigungsabsicht nahe legt. (T3)
  • RS0037904">9 Ob 47/13x
    Entscheidungstext OGH 24.07.2013 9 Ob 47/13x
    Auch; Beis wie T1
  • RS0037904">2 Ob 220/15i
    Entscheidungstext OGH 29.09.2016 2 Ob 220/15i
  • RS0037904">2 Ob 145/16m
    Entscheidungstext OGH 27.10.2016 2 Ob 145/16m
    Veröff: SZ 2016/111
  • RS0037904">2 Ob 195/19v
    Entscheidungstext OGH 06.08.2020 2 Ob 195/19v
    vgl; Beisatz: Nunmehr: geänderte Rechtslage nach dem ErbRÄG 2015. (T4)
    Anm: Veröff: SZ 2020/68

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1995:RS0037904

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

23.05.2023
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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