RS OGH 2025/9/9 15Os41/95 (15Os42/95); 13Os117/02; 11Os117/04; 11Os35/05i; 15Os121/06t; 11Os113/06m;

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 20.04.1995
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Norm

StPO §254 Abs1
StPO §281 Abs1 Z4 B
  1. StPO § 281 heute
  2. StPO § 281 gültig ab 01.01.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 157/2024
  3. StPO § 281 gültig von 01.03.2023 bis 31.12.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 223/2022
  4. StPO § 281 gültig von 01.01.2008 bis 28.02.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2007
  5. StPO § 281 gültig von 01.01.2006 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 119/2005
  6. StPO § 281 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  7. StPO § 281 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/1999
  8. StPO § 281 gültig von 01.01.2000 bis 31.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/1999
  9. StPO § 281 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  10. StPO § 281 gültig von 01.01.1994 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 526/1993
  11. StPO § 281 gültig von 01.03.1988 bis 31.12.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987

Rechtssatz

Der unter Beweis gestellte Umstand ist unerheblich, also ungeeignet, die dem Gericht durch die Gesamtheit der ihm bereits vorliegenden Verfahrensergebnisse vermittelte Sachlage und Rechtslage (maßgebend) zu verändern, und weder für die Entscheidung über die Schuld (einer Mittäterschaft oder einer (gleichwertigen) Beitragstäterschaft) noch für den anzuwendenden Strafsatz von Bedeutung.

Entscheidungstexte

  • RS0099769">15 Os 41/95
    Entscheidungstext OGH 20.04.1995 15 Os 41/95
  • RS0099769">13 Os 117/02
    Entscheidungstext OGH 16.10.2002 13 Os 117/02
    Auch; nur: Der unter Beweis gestellte Umstand ist unerheblich, also ungeeignet, die dem Gericht durch die Gesamtheit der ihm bereits vorliegenden Verfahrensergebnisse vermittelte Sachlage und Rechtslage (maßgebend) zu verändern. (T1)
  • RS0099769">11 Os 117/04
    Entscheidungstext OGH 14.12.2004 11 Os 117/04
    Vgl auch; Beisatz: Entscheidungserheblich sind Beweise dann, wenn sie nicht gänzlich ungeeignet sind, den Ausspruch über eine entscheidende, also schuldrelevante oder subsumtionsrelevante Tatsache zu beeinflussen, mithin auch Umstände, die sich auf die Beurteilung der Beweiskraft eines Beweises, etwa der Glaubwürdigkeit eines Belastungszeugen, auswirken können, auf dessen Aussage die Feststellung der Täterschaft des Angeklagten gründet. (T2)
  • RS0099769">11 Os 35/05i
    Entscheidungstext OGH 23.08.2005 11 Os 35/05i
    Auch; nur T1
  • RS0099769">15 Os 121/06t
    Entscheidungstext OGH 12.12.2006 15 Os 121/06t
    Vgl auch; Beis wie T2 nur: Entscheidungserheblich sind Beweise dann, wenn sie nicht gänzlich ungeeignet sind, den Ausspruch über eine entscheidende, also schuldrelevante oder subsumtionsrelevante Tatsache zu beeinflussen. (T3)
  • 11 Os 113/06m
    Entscheidungstext OGH 23.01.2006 11 Os 113/06m
    Auch; Beis wie T3
  • RS0099769">11 Os 73/25g
    Entscheidungstext OGH 09.09.2025 11 Os 73/25g
    vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1995:RS0099769

Im RIS seit

20.04.1995

Zuletzt aktualisiert am

03.11.2025
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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