RS OGH 2023/10/17 9ObA57/95; 4Ob199/11k; 8Ob93/12b; 8Ob24/21v; 4Ob97/23b

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Veröffentlicht am 28.06.1995
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Norm

ABGB §1029
GmbHG §18 Abs2
  1. GmbHG § 18 heute
  2. GmbHG § 18 gültig ab 01.01.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 120/2005
  3. GmbHG § 18 gültig von 01.07.1996 bis 31.12.2006 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 304/1996
  4. GmbHG § 18 gültig von 01.01.1991 bis 30.06.1996 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 10/1991

Rechtssatz

Eine Duldungsvollmacht oder Anscheinsvollmacht liegt nur dann vor, wenn der äußere Tatbestand von den Kollektivvertretungsberechtigten gemeinsam gesetzt wird, weil sonst die Gesamtvertretungsbefugnis durch das Verhalten eines der Kollektivvertretungsbefugten illusorisch gemacht würde.

Entscheidungstexte

  • RS0048336">9 ObA 57/95
    Entscheidungstext OGH 28.06.1995 9 ObA 57/95
  • RS0048336">4 Ob 199/11k
    Entscheidungstext OGH 17.01.2012 4 Ob 199/11k
    Auch; Beisatz: Hier: Kollektiv vertretungsbefugte Vorstandsmitglieder einer Privatstiftung. (T1)
  • RS0048336">8 Ob 93/12b
    Entscheidungstext OGH 13.09.2012 8 Ob 93/12b
    Auch
  • RS0048336">8 Ob 24/21v
    Entscheidungstext OGH 26.05.2021 8 Ob 24/21v
    Vgl
  • RS0048336">4 Ob 97/23b
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 17.10.2023 4 Ob 97/23b
    Beisatz: Im Fall einer kollektiven Vertretungsbefugnis muss der das Vertrauen des Dritten rechtfertigende äußere Tatbestand von allen Gesamtvertretungsbefugten gemeinsam gesetzt werden, weil nur so der Zweck der Kollektivvertretungsbefugnis erreicht wird. (T2)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1995:RS0048336

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

27.11.2023
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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