RS OGH 1996/1/17 9ObA197/95

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 17.01.1996
beobachten
merken

Norm

AngG §23a Abs4 III
AngG §23a Abs5 III
  1. AngG Art. 1 § 23a heute
  2. AngG Art. 1 § 23a gültig ab 23.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2018
  3. AngG Art. 1 § 23a gültig von 01.01.2016 bis 22.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 152/2015
  4. AngG Art. 1 § 23a gültig von 18.11.2009 bis 31.12.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 116/2009
  5. AngG Art. 1 § 23a gültig von 01.01.2005 bis 17.11.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 143/2004
  6. AngG Art. 1 § 23a gültig von 01.07.2004 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 64/2004
  7. AngG Art. 1 § 23a gültig von 01.07.1993 bis 30.06.2004 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 335/1993
  1. AngG Art. 1 § 23a heute
  2. AngG Art. 1 § 23a gültig ab 23.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2018
  3. AngG Art. 1 § 23a gültig von 01.01.2016 bis 22.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 152/2015
  4. AngG Art. 1 § 23a gültig von 18.11.2009 bis 31.12.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 116/2009
  5. AngG Art. 1 § 23a gültig von 01.01.2005 bis 17.11.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 143/2004
  6. AngG Art. 1 § 23a gültig von 01.07.2004 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 64/2004
  7. AngG Art. 1 § 23a gültig von 01.07.1993 bis 30.06.2004 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 335/1993

Rechtssatz

Der Zweck der mit Abs 4 geschaffenen Austrittsregelung liegt darin, dem Arbeitnehmer die Möglichkeit zu eröffnen, das Arbeitsverhältnis zugunsten der Kinderbetreuung aufzuheben, ohne auf die Abfertigung völlig verzichten zu müssen. Im Zusammenhang mit Abs 5 ergibt sich, daß nicht nur auf die tatsächliche überwiegende Kinderbetreuung während eines Teiles des vom Vater in Anspruch genommenen Karenzurlaubes, sondern auch darauf abgestellt wird, daß Motiv für die Austrittserklärung die überwiegende Betreuung des Kindes durch den Vater ist.Der Zweck der mit Absatz 4, geschaffenen Austrittsregelung liegt darin, dem Arbeitnehmer die Möglichkeit zu eröffnen, das Arbeitsverhältnis zugunsten der Kinderbetreuung aufzuheben, ohne auf die Abfertigung völlig verzichten zu müssen. Im Zusammenhang mit Absatz 5, ergibt sich, daß nicht nur auf die tatsächliche überwiegende Kinderbetreuung während eines Teiles des vom Vater in Anspruch genommenen Karenzurlaubes, sondern auch darauf abgestellt wird, daß Motiv für die Austrittserklärung die überwiegende Betreuung des Kindes durch den Vater ist.

Entscheidungstexte

Schlagworte

SW: Absicht, Beendigung

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1996:RS0095188

Dokumentnummer

JJR_19960117_OGH0002_009OBA00197_9500000_002
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
Zurück Haftungsausschluss Vernetzungsmöglichkeiten

Sofortabfrage ohne Anmeldung!

Jetzt Abfrage starten