RS OGH 2013/7/30 9ObA2042/96a, 8ObA361/97i, 8ObA66/12g

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 24.04.1996
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Norm

B-VG Art21 Abs1
Tir GdO §52
  1. B-VG Art. 21 heute
  2. B-VG Art. 21 gültig ab 01.01.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 138/2017
  3. B-VG Art. 21 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. B-VG Art. 21 gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  5. B-VG Art. 21 gültig von 01.01.1999 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 121/2001
  6. B-VG Art. 21 gültig von 01.01.1999 bis 31.12.1998 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 8/1999
  7. B-VG Art. 21 gültig von 01.01.1995 bis 31.12.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 1013/1994
  8. B-VG Art. 21 gültig von 01.08.1981 bis 31.12.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 350/1981
  9. B-VG Art. 21 gültig von 01.01.1975 bis 31.07.1981 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 444/1974
  10. B-VG Art. 21 gültig von 21.07.1962 bis 31.12.1974 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 205/1962
  11. B-VG Art. 21 gültig von 19.12.1945 bis 20.07.1962 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  12. B-VG Art. 21 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934

Rechtssatz

Von der den Ländern gemäß Art 21 Abs 1 B-VG obliegenden Gesetzgebung in den Angelegenheiten des Dienstrechtes der Bediensteten der Länder, Gemeinden und Gemeindeverbände hat Tirol nicht Gebrauch gemacht. Die Rechtsverhältnisse aller Gemeindebediensteten richten sich daher nach § 52 der Tiroler Gemeindeordnung, also nach den Vorschriften des Privatrechts und des Arbeitsrechts.Von der den Ländern gemäß Artikel 21, Absatz eins, B-VG obliegenden Gesetzgebung in den Angelegenheiten des Dienstrechtes der Bediensteten der Länder, Gemeinden und Gemeindeverbände hat Tirol nicht Gebrauch gemacht. Die Rechtsverhältnisse aller Gemeindebediensteten richten sich daher nach Paragraph 52, der Tiroler Gemeindeordnung, also nach den Vorschriften des Privatrechts und des Arbeitsrechts.

Entscheidungstexte

  • RS0101817">9 ObA 2042/96a
    Entscheidungstext OGH 24.04.1996 9 ObA 2042/96a
    Veröff: SZ 69/104
  • RS0101817">8 ObA 361/97i
    Entscheidungstext OGH 29.01.1998 8 ObA 361/97i
    nur: Von der den Ländern gemäß Art 21 Abs 1 B-VG obliegenden Gesetzgebung in den Angelegenheiten des Dienstrechtes der Bediensteten der Länder, Gemeinden und Gemeindeverbände hat Tirol nicht Gebrauch gemacht. (T1)
    Beisatz: Ein Arzt einer von einem Gemeindeverband betriebenen Krankenanstalt unterliegt daher, da sein Dienstverhältnis auf einem privatrechtlichen Vertrag beruht, bis zur Kompetenzwahrnehmung durch das Land Tirol dem AngG und dem UrlG, die der Bundesgesetzgeber in Wahrnehmung seiner temporären Kompetenz auch ändern kann. (T2)
  • RS0101817">8 ObA 66/12g
    Entscheidungstext OGH 30.07.2013 8 ObA 66/12g
    Vgl; Beisatz: Das Land Tirol hat erstmals durch das Tiroler Vertragsbedienstetengesetz LGBl 84/1998 von seiner Kompetenz zur Regelung des Dienstvertragsrechts der Gemeindevertragsbediensteten Gebrauch gemacht. Bis zu dessen Inkrafttreten am 1. Oktober 1998 bestand für die Dienstverhältnisse von Gemeindebediensteten keine landesgesetzliche Grundlage, sie beruhten auf einem privatrechtlichen Vertrag. (T3)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1996:RS0101817

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

24.09.2013
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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