RS OGH 1999/1/26 5Ob2273/96t, 5Ob212/97f, 5Ob344/98v

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 12.11.1996
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Norm

MRG §16
stmk WFG 1989 §52
WSG §38
WSG §39
  1. MRG § 16 heute
  2. MRG § 16 gültig ab 01.01.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 114/2025
  3. MRG § 16 gültig von 01.04.2025 bis 30.12.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 59/2021
  4. MRG § 16 gültig von 19.03.2025 bis 31.12.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 12/2025
  5. MRG § 16 gültig von 31.12.2023 bis 18.03.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 176/2023
  6. MRG § 16 gültig von 01.04.2021 bis 30.12.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 59/2021
  7. MRG § 16 gültig von 01.01.2015 bis 31.03.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2014
  8. MRG § 16 gültig von 01.10.2006 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 124/2006
  9. MRG § 16 gültig von 01.01.2002 bis 30.09.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 161/2001
  10. MRG § 16 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 98/2001
  11. MRG § 16 gültig von 01.07.2000 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 36/2000
  12. MRG § 16 gültig von 01.03.1997 bis 30.06.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 22/1997
  13. MRG § 16 gültig von 01.03.1994 bis 28.02.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 800/1993
  14. MRG § 16 gültig von 01.01.1986 bis 28.02.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 559/1985
  1. WSG § 38 heute
  2. WSG § 38 gültig ab 01.01.1989 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 685/1988
  1. WSG § 39 gültig von 01.01.1989 bis 01.01.1989 aufgehoben durch BGBl. Nr. 685/1988

Rechtssatz

§ 52 leg cit entspricht den §§ 38, 39 WSG. Vereinbarungen nach § 38 WSG - und nach § 52 stmk WFG 1989 können zwar hinsichtlich der Notwendigkeit nach den § 37 ff MRG überprüft, dafür aber ohne Rücksicht auf die Mietdauer, also auch bereits im Mietvertrag gültig abgeschlossen werden und unterliegen nicht der Angemessenheitsgrenze im Sinne des § 16 Abs 1 MRG. Die vereinbarte Hauptmietzinserhöhung, deren Zulässigkeit im Außerstreitverfahren zu überprüfen ist, darf gemäß § 39 Abs 1 WSG - und gemäß § 52 Abs 4 stmk WFG 1989 - das zur Deckung der Kosten der Sanierungsmaßnahmen notwendige Ausmaß (unter Berücksichtigung der Mietzinsreserve) nicht überschreiten.Paragraph 52, leg cit entspricht den Paragraphen 38, 39, WSG. Vereinbarungen nach Paragraph 38, WSG - und nach Paragraph 52, stmk WFG 1989 können zwar hinsichtlich der Notwendigkeit nach den Paragraph 37, ff MRG überprüft, dafür aber ohne Rücksicht auf die Mietdauer, also auch bereits im Mietvertrag gültig abgeschlossen werden und unterliegen nicht der Angemessenheitsgrenze im Sinne des Paragraph 16, Absatz eins, MRG. Die vereinbarte Hauptmietzinserhöhung, deren Zulässigkeit im Außerstreitverfahren zu überprüfen ist, darf gemäß Paragraph 39, Absatz eins, WSG - und gemäß Paragraph 52, Absatz 4, stmk WFG 1989 - das zur Deckung der Kosten der Sanierungsmaßnahmen notwendige Ausmaß (unter Berücksichtigung der Mietzinsreserve) nicht überschreiten.

Entscheidungstexte

  • RS0105802">5 Ob 2273/96t
    Entscheidungstext OGH 12.11.1996 5 Ob 2273/96t
  • RS0105802">5 Ob 212/97f
    Entscheidungstext OGH 10.06.1997 5 Ob 212/97f
    Vgl auch
  • RS0105802">5 Ob 344/98v
    Entscheidungstext OGH 26.01.1999 5 Ob 344/98v
    Vgl; Beisatz: Die in § 52 Stmk WFG 1989 (wiederverlautbart als Stmk WFG 1993 durch die Kundmachung der Steiermärkischen Landesregierung vom 29. 3. 1993, LGBl Nr. 25) enthaltene Regelung über die "Mietzinsbildung bei Sanierungen" gilt nicht nur für die im Gesetz ausdrücklich erwähnten Erhöhungsvereinbarungen, sondern auch für Neuvermietungen nach Sanierungsmaßnahmen. (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1996:RS0105802

Dokumentnummer

JJR_19961112_OGH0002_0050OB02273_96T0000_002
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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