RS OGH 2022/6/2 11Os9/97, 14Os20/00, 14Os92/03, 13Os97/09b, 13Os87/10h, 15Os52/14g (15Os53/14d), 14O

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 27.05.1997
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Norm

StPO §252 Abs1
StPO §258 Abs1
  1. StPO § 252 heute
  2. StPO § 252 gültig ab 17.02.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 182/2023
  3. StPO § 252 gültig von 01.01.2008 bis 16.02.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2007
  4. StPO § 252 gültig von 01.03.2005 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 164/2004
  5. StPO § 252 gültig von 01.10.2002 bis 28.02.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 134/2002
  6. StPO § 252 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  7. StPO § 252 gültig von 01.01.1998 bis 30.09.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  8. StPO § 252 gültig von 01.01.1994 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 526/1993
  9. StPO § 252 gültig von 31.12.1975 bis 31.12.1993
  1. StPO § 258 heute
  2. StPO § 258 gültig ab 01.01.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2007
  3. StPO § 258 gültig von 01.03.2005 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 164/2004
  4. StPO § 258 gültig von 01.01.1994 bis 28.02.2005 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 526/1993
  5. StPO § 258 gültig von 31.12.1975 bis 31.12.1993

Rechtssatz

Nur eine als Ersatz für die grundsätzlich persönlich und unmittelbar durch das Gericht in der Hauptverhandlung vorzunehmende Vernehmung von Zeugen vorgenommene Verlesung von außerhalb der Hauptverhandlung aufgenommenen Protokollen ist Gegenstand der Regelung des § 252 Abs 1 StPO, die eine solche Verlesung nur unter den dort angeführten Bedingungen ausnahmsweise zulässt.Nur eine als Ersatz für die grundsätzlich persönlich und unmittelbar durch das Gericht in der Hauptverhandlung vorzunehmende Vernehmung von Zeugen vorgenommene Verlesung von außerhalb der Hauptverhandlung aufgenommenen Protokollen ist Gegenstand der Regelung des Paragraph 252, Absatz eins, StPO, die eine solche Verlesung nur unter den dort angeführten Bedingungen ausnahmsweise zulässt.

Entscheidungstexte

  • RS0107792">11 Os 9/97
    Entscheidungstext OGH 27.05.1997 11 Os 9/97
  • RS0107792">14 Os 20/00
    Entscheidungstext OGH 16.05.2000 14 Os 20/00
  • RS0107792">14 Os 92/03
    Entscheidungstext OGH 14.04.2004 14 Os 92/03
    Vgl auch; Beisatz: Das grundsätzliche - nur durch taxativ aufgezählte Ausnahmen durchbrochene - Verlesungsverbot nach § 252 Abs 1 StPO wird schon begrifflich durch die Vernehmung eines Zeugen durch das erkennende Gericht dann nicht umgangen, wenn sich dieser dabei auf seine früheren Angaben beruft und sie damit zum Gegenstand der Hauptverhandlung macht. (T1)
  • RS0107792">13 Os 97/09b
    Entscheidungstext OGH 19.11.2009 13 Os 97/09b
    Vgl auch; Beis wie T1; Beisatz: So genannte Vorhalte gegenüber Zeugen und Sachverständigen stellen nichts anderes als eine Verlesung dar (WK-StPO § 246 Rz 204). (T2)
  • RS0107792">13 Os 87/10h
    Entscheidungstext OGH 07.04.2011 13 Os 87/10h
  • RS0107792">15 Os 52/14g
    Entscheidungstext OGH 14.01.2015 15 Os 52/14g
    Beis wie T1
  • RS0107792">14 Os 10/17b
    Entscheidungstext OGH 04.04.2017 14 Os 10/17b
    Beis wie T1
  • RS0107792">15 Os 21/17b
    Entscheidungstext OGH 05.04.2017 15 Os 21/17b
    Auch; Beis wie T2
  • RS0107792">14 Os 124/19w
    Entscheidungstext OGH 25.02.2020 14 Os 124/19w
    Vgl; Beis wie T2
  • RS0107792">12 Os 128/21x
    Entscheidungstext OGH 02.06.2022 12 Os 128/21x
    Vgl; Beis wie T2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1997:RS0107792

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

26.09.2022
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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