RS OGH 2001/1/17 1Ob72/97p, 1Ob207/98t, 6Ob338/00z

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 27.08.1997
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Norm

AußStrG §2 Abs2 Z5 F2
AktG §225g Abs1
AktG §225g Abs6
UmwG §2 Abs3
WRG §31
WRG §117
  1. AktG § 225g heute
  2. AktG § 225g gültig ab 01.08.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 63/2019
  3. AktG § 225g gültig von 01.08.2009 bis 31.07.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 71/2009
  4. AktG § 225g gültig von 15.12.2007 bis 31.07.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 72/2007
  5. AktG § 225g gültig von 01.01.2007 bis 14.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 120/2005
  6. AktG § 225g gültig von 08.10.2004 bis 31.12.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 67/2004
  7. AktG § 225g gültig von 03.04.1998 bis 07.10.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 11/1998
  8. AktG § 225g gültig von 01.07.1996 bis 02.04.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 304/1996
  1. AktG § 225g heute
  2. AktG § 225g gültig ab 01.08.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 63/2019
  3. AktG § 225g gültig von 01.08.2009 bis 31.07.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 71/2009
  4. AktG § 225g gültig von 15.12.2007 bis 31.07.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 72/2007
  5. AktG § 225g gültig von 01.01.2007 bis 14.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 120/2005
  6. AktG § 225g gültig von 08.10.2004 bis 31.12.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 67/2004
  7. AktG § 225g gültig von 03.04.1998 bis 07.10.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 11/1998
  8. AktG § 225g gültig von 01.07.1996 bis 02.04.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 304/1996
  1. UmwG § 2 heute
  2. UmwG § 2 gültig ab 01.08.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 78/2023
  3. UmwG § 2 gültig von 01.08.2009 bis 31.07.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 71/2009
  4. UmwG § 2 gültig von 25.10.2007 bis 31.07.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 72/2007
  5. UmwG § 2 gültig von 01.01.2007 bis 24.10.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 120/2005
  6. UmwG § 2 gültig von 10.06.2006 bis 31.12.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 75/2006
  7. UmwG § 2 gültig von 20.05.2006 bis 09.06.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 75/2006
  8. UmwG § 2 gültig von 01.07.1996 bis 19.05.2006

Rechtssatz

Das Gericht im hat wasserrechtlichen Verfahren einen Sachverständigen jedenfalls immer dann beizuziehen, wenn es die verläßliche Ermittlung der Sachverhaltsgrundlage erfordert. Dies gilt nicht nur für die Höhe von Ansprüchen, sondern gerade bei der Entscheidung über eine Kostenersatzpflicht nach § 31 WRG auch für die Ermittlung all jener Tatsachen, die für die Zuordnung einer Gewässerverunreinigung unter dem Gesichtspunkt einer Verursacherhaftung maßgebend sind. Aus diesem Grund hat der zur amtswegigen Stoffsammlung gemäß § 2 Abs 2 Z 5 AußStrG verpflichtete Richter auch dann, wenn der Beweisführer einem Auftrag zum Erlag eines Kostenvorschusses nicht nachkommt, soweit erforderlich, einen Sachverständigen beizuziehen.Das Gericht im hat wasserrechtlichen Verfahren einen Sachverständigen jedenfalls immer dann beizuziehen, wenn es die verläßliche Ermittlung der Sachverhaltsgrundlage erfordert. Dies gilt nicht nur für die Höhe von Ansprüchen, sondern gerade bei der Entscheidung über eine Kostenersatzpflicht nach Paragraph 31, WRG auch für die Ermittlung all jener Tatsachen, die für die Zuordnung einer Gewässerverunreinigung unter dem Gesichtspunkt einer Verursacherhaftung maßgebend sind. Aus diesem Grund hat der zur amtswegigen Stoffsammlung gemäß Paragraph 2, Absatz 2, Ziffer 5, AußStrG verpflichtete Richter auch dann, wenn der Beweisführer einem Auftrag zum Erlag eines Kostenvorschusses nicht nachkommt, soweit erforderlich, einen Sachverständigen beizuziehen.

Entscheidungstexte

  • RS0108339">1 Ob 72/97p
    Entscheidungstext OGH 27.08.1997 1 Ob 72/97p
    Veröff: SZ 70/159
  • RS0108339">1 Ob 207/98t
    Entscheidungstext OGH 23.03.1999 1 Ob 207/98t
    Vgl auch; nur: Das Gericht im hat wasserrechtlichen Verfahren einen Sachverständigen jedenfalls immer dann beizuziehen, wenn es die verläßliche Ermittlung der Sachverhaltsgrundlage erfordert. (T1); Beisatz: Anders als im § 24 Abs 1 EisbEG 1954 angeordnet, ist in dem über die sich aus dem WRG ergebenden Pflichten abzuführenden Außerstreitverfahren nicht in jedem Fall zwingend ein Sachverständiger beizuziehen. (T2); Veröff: SZ 72/47
  • RS0108339">6 Ob 338/00z
    Entscheidungstext OGH 17.01.2001 6 Ob 338/00z
    Ähnlich; nur: Aus diesem Grund hat der zur amtswegigen Stoffsammlung gemäß § 2 Abs 2 Z 5 AußStrG verpflichtete Richter auch dann, wenn der Beweisführer einem Auftrag zum Erlag eines Kostenvorschusses nicht nachkommt, soweit erforderlich, einen Sachverständigen beizuziehen. (T3); Beisatz: Hier: Außerstreitverfahren um Überprüfung eines Barabfindungsgebots iSd § 2 Abs 3 UmwG iVm § 225g Abs 1 AktG. (T4)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1997:RS0108339

Dokumentnummer

JJR_19970827_OGH0002_0010OB00072_97P0000_016
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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