RS OGH 2023/4/25 3Ob2121/96z; 8Ob134/01s; 1Ob139/04d; 8Ob123/10m; 4Ob199/10h; 5Ob230/10z; 7Ob235/11a

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 28.08.1997
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Norm

ABGB §1295 IIc
ABGB §1298
ABGB §1299 B
ÄrzteG 1998 §51 Abs1
ÄrzteG 1984 §22a
  1. ABGB § 1295 heute
  2. ABGB § 1295 gültig ab 01.01.1917 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916
  1. ÄrzteG 1998 § 51 heute
  2. ÄrzteG 1998 § 51 gültig ab 01.01.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 191/2023
  3. ÄrzteG 1998 § 51 gültig von 30.10.2019 bis 31.12.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/2019
  4. ÄrzteG 1998 § 51 gültig von 25.05.2018 bis 29.10.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 37/2018
  5. ÄrzteG 1998 § 51 gültig von 25.04.2014 bis 24.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 32/2014
  6. ÄrzteG 1998 § 51 gültig von 11.08.2001 bis 24.04.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 110/2001
  7. ÄrzteG 1998 § 51 gültig von 11.11.1998 bis 10.08.2001

Rechtssatz

Zweck der ärztlichen Dokumentationspflicht sind Therapiesicherung, Beweissicherung und Rechenschaftslegung; alle wesentlichen diagnostischen Ergebnisse und therapeutischen Maßnahmen müssen spätestens am Ende des einzelnen Behandlungsabschnittes aufgezeichnet werden.

Entscheidungstexte

  • RS0108525">3 Ob 2121/96z
    Entscheidungstext OGH 28.08.1997 3 Ob 2121/96z
  • RS0108525">8 Ob 134/01s
    Entscheidungstext OGH 16.08.2001 8 Ob 134/01s
    nur: Zweck der ärztlichen Dokumentationspflicht sind Therapiesicherung, Beweissicherung und Rechenschaftslegung. (T1); Beisatz: Wenn der Arzt eine bestimmte beratende auf den einzelnen Partienten bezogene Leistung vornimmt, hat er die diagnostischen Grundlagen dafür festzuhalten. (T2); Beisatz: Hier: Ärztliche Dokumentationspflicht bei Vorsorgeuntersuchung. (T3)
  • RS0108525">1 Ob 139/04d
    Entscheidungstext OGH 12.08.2004 1 Ob 139/04d
    Vgl auch; Beisatz: Verletzungen der Dokumentationspflicht haben als beweisrechtliche Konsequenz zur Folge, dass dem Patienten zum Ausgleich der dadurch eingetretenen größeren Schwierigkeiten beim Nachweis ärztlicher Behandlungsfehler eine der Schwere der Dokumentationspflichtverletzung entsprechende Beweiserleichterung zusteht: Die unterlassene Dokumentation einer Maßnahme begründet die Vermutung, dass diese vom Arzt auch nicht getroffen wurde. (T4); Veröff: SZ 2004/122
  • RS0108525">8 Ob 123/10m
    Entscheidungstext OGH 04.11.2010 8 Ob 123/10m
    Auch; Beisatz: Gründet sich die Klage aber nicht auf eine mangelnde Einwilligung zur Behandlung wegen unzureichender Aufklärung, dann kann auch mit der Behauptung einer unzureichenden Dokumentation dieser Aufklärung keine entscheidungsrelevante Rechtsfrage angesprochen werden. (T5)
  • RS0108525">4 Ob 199/10h
    Entscheidungstext OGH 15.12.2010 4 Ob 199/10h
    Auch; Beisatz: Hier: Zur Dokumentationspflicht. (T6)
    Veröff: SZ 2010/157
  • RS0108525">5 Ob 230/10z
    Entscheidungstext OGH 26.05.2011 5 Ob 230/10z
    Auch; nur T1
  • 7 Ob 235/11a
    Entscheidungstext OGH 25.01.2012 7 Ob 235/11a
    Auch
  • RS0108525">7 Ob 117/13a
    Entscheidungstext OGH 03.07.2013 7 Ob 117/13a
    Vgl auch; Beisatz: Hier: UbG. (T7)
  • RS0108525">4 Ob 75/18k
    Entscheidungstext OGH 11.06.2018 4 Ob 75/18k
    Auch; Beis wie T5
  • RS0108525">1 Ob 36/23k
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 25.04.2023 1 Ob 36/23k
    vgl; Beisatz wie T4
    Anm: Vgl RS0026236; RS0038270.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1997:RS0108525

Im RIS seit

27.09.1997

Zuletzt aktualisiert am

13.06.2023
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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