RS OGH 2001/12/6 14Os166/97, 12Os88/01 (12Os100/01)

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 28.04.1998
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Norm

StPO §162a
StPO §252 Abs1 Z2a
  1. StPO § 162a gültig von 01.03.2005 bis 31.12.2007 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 19/2004
  2. StPO § 162a gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  3. StPO § 162a gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 153/1998
  4. StPO § 162a gültig von 01.10.1998 bis 28.02.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 153/1998
  5. StPO § 162a gültig von 01.01.1998 bis 30.09.1998 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  6. StPO § 162a gültig von 01.01.1994 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 526/1993
  1. StPO § 252 heute
  2. StPO § 252 gültig ab 17.02.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 182/2023
  3. StPO § 252 gültig von 01.01.2008 bis 16.02.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2007
  4. StPO § 252 gültig von 01.03.2005 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 164/2004
  5. StPO § 252 gültig von 01.10.2002 bis 28.02.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 134/2002
  6. StPO § 252 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  7. StPO § 252 gültig von 01.01.1998 bis 30.09.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  8. StPO § 252 gültig von 01.01.1994 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 526/1993
  9. StPO § 252 gültig von 31.12.1975 bis 31.12.1993

Rechtssatz

Daß auch einem Sachverständigen im Rahmen einer kontradiktorischen Vernehmung (§ 162 a StPO) die Möglichkeit zur Fragestellung geboten wurde, nimmt der in Anwesenheit und unter der Leitung der Untersuchungsrichterin vorgenommenen Prozeßhandlung nicht den Charakter einer gerichtlichen Vernehmung, die daher bei berechtigter Aussageverweigerung des Zeugen (§ 152 Abs 1 Z 2 StPO) in der Hauptverhandlung verlesen werden darf (§ 252 Abs 1 Z 2a StPO).Daß auch einem Sachverständigen im Rahmen einer kontradiktorischen Vernehmung (Paragraph 162, a StPO) die Möglichkeit zur Fragestellung geboten wurde, nimmt der in Anwesenheit und unter der Leitung der Untersuchungsrichterin vorgenommenen Prozeßhandlung nicht den Charakter einer gerichtlichen Vernehmung, die daher bei berechtigter Aussageverweigerung des Zeugen (Paragraph 152, Absatz eins, Ziffer 2, StPO) in der Hauptverhandlung verlesen werden darf (Paragraph 252, Absatz eins, Ziffer 2 a, StPO).

Entscheidungstexte

  • RS0109796">14 Os 166/97
    Entscheidungstext OGH 28.04.1998 14 Os 166/97
  • RS0109796">12 Os 88/01
    Entscheidungstext OGH 06.12.2001 12 Os 88/01
    Vgl auch; Beisatz: Für die Frage der Anwendbarkeit des § 252 Abs 1 StPO kommt es allein auf den Charakter der protokollierten Prozesshandlung als gerichtliche (oder sonstige amtliche) Vernehmung, das heißt einer Einvernahme in Anwesenheit und unter Leitung eines Richters (oder sonstigen Amtsorgans) an. (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1998:RS0109796

Dokumentnummer

JJR_19980428_OGH0002_0140OS00166_9700000_001
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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