RS OGH 2022/6/21 10ObS115/98d, 10ObS200/02p, 10ObS22/06t, 10ObS12/06x, 10ObS2/07b, 10ObS160/06m, 10O

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 23.06.1998
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Norm

ASVG §120 Abs1 Z1
  1. ASVG § 120 heute
  2. ASVG § 120 gültig ab 20.07.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 106/2024
  3. ASVG § 120 gültig von 01.01.2018 bis 19.07.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 126/2017
  4. ASVG § 120 gültig von 01.07.2017 bis 31.12.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 30/2017
  5. ASVG § 120 gültig von 01.01.2016 bis 30.06.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 162/2015
  6. ASVG § 120 gültig von 01.09.2010 bis 31.12.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2010
  7. ASVG § 120 gültig von 19.08.2009 bis 31.08.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 84/2009
  8. ASVG § 120 gültig von 01.08.2009 bis 18.08.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 84/2009
  9. ASVG § 120 gültig von 12.08.2008 bis 31.07.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 120/2008
  10. ASVG § 120 gültig von 01.01.2008 bis 11.08.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 101/2007
  11. ASVG § 120 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 103/2001
  12. ASVG § 120 gültig von 01.07.1997 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 138/1998
  13. ASVG § 120 gültig von 01.01.1992 bis 30.06.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 676/1991

Rechtssatz

Die bloße Möglichkeit des Umschlagens einer psychischen Belastung in eine psychische Störung mit Krankheitswert, mit anderen Worten: die bloße Gefahr einer psychischen Erkrankung, ist keine Krankheit im Sinne des § 120 Abs 1 Z 1 ASVG und damit kein Versicherungsfall im Sinne desselben.Die bloße Möglichkeit des Umschlagens einer psychischen Belastung in eine psychische Störung mit Krankheitswert, mit anderen Worten: die bloße Gefahr einer psychischen Erkrankung, ist keine Krankheit im Sinne des Paragraph 120, Absatz eins, Ziffer eins, ASVG und damit kein Versicherungsfall im Sinne desselben.

Entscheidungstexte

  • RS0110227">10 ObS 115/98d
    Entscheidungstext OGH 23.06.1998 10 ObS 115/98d
    Veröff: SZ 71/104
  • RS0110227">10 ObS 200/02p
    Entscheidungstext OGH 18.06.2002 10 ObS 200/02p
    Beisatz: Hier: B-KUVG. (T1)
  • RS0110227">10 ObS 22/06t
    Entscheidungstext OGH 07.03.2006 10 ObS 22/06t
  • RS0110227">10 ObS 12/06x
    Entscheidungstext OGH 07.03.2006 10 ObS 12/06x
  • RS0110227">10 ObS 2/07b
    Entscheidungstext OGH 27.02.2007 10 ObS 2/07b
    Beisatz: Hier: Wahrscheinlichkeit einer depressiven Entwicklung infolge erektiler Dysfunktion mit 50 % bewertet; geforderte hohe Wahrscheinlichkeit des Eintritts einer psychischen Krankheit und der Notwendigkeit einer ärztlichen Behandlung nicht erfüllt. (T2)
  • RS0110227">10 ObS 160/06m
    Entscheidungstext OGH 20.03.2007 10 ObS 160/06m
    Vgl auch; Beisatz: Ein „natürlicher" (altersbedingter) Haarverlust erwachsener männlicher Versicherter scheidet schon als nicht regelwidriger Körperzustand aus dem Krankheitsbegriff aus. (T3); Beisatz: Eine Kostenübernahme für Haarwuchsmittel durch die gesetzliche Krankenversicherung kommt dann in Betracht, wenn der Haarausfall zu einem psychischen Leiden führt, das seinerseits als eigenes Grundleiden die Krankenbehandlung erforderlich macht. (T4)
  • RS0110227">10 ObS 78/22a
    Entscheidungstext OGH 21.06.2022 10 ObS 78/22a
    Beis wie T2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1998:RS0110227

Im RIS seit

23.07.1998

Zuletzt aktualisiert am

17.08.2022
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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