RS OGH 1999/6/28 3Ob256/98p, 3Ob28/99k

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 16.12.1998
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Norm

EO §331 Abs2 A
ZPO §477 Abs1 Z4 A3
ZPO §477 Abs1 Z4 D4
  1. EO § 331 heute
  2. EO § 331 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 86/2021
  3. EO § 331 gültig von 01.08.1989 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 343/1989
  1. ZPO § 477 heute
  2. ZPO § 477 gültig ab 01.01.1998 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 140/1997
  3. ZPO § 477 gültig von 01.05.1983 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 135/1983
  1. ZPO § 477 heute
  2. ZPO § 477 gültig ab 01.01.1998 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 140/1997
  3. ZPO § 477 gültig von 01.05.1983 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 135/1983

Rechtssatz

Die Unterlassung der in § 331 Abs 2 EO angeordneten Vernehmung führt zur Nichtigkeit der Entscheidung über den Verwertungsantrag.Die Unterlassung der in Paragraph 331, Absatz 2, EO angeordneten Vernehmung führt zur Nichtigkeit der Entscheidung über den Verwertungsantrag.

Entscheidungstexte

  • RS0111338">3 Ob 256/98p
    Entscheidungstext OGH 16.12.1998 3 Ob 256/98p
  • RS0111338">3 Ob 28/99k
    Entscheidungstext OGH 28.06.1999 3 Ob 28/99k
    Beisatz: § 331 Abs 2 EO ist in verfassungskonformer Auslegung zu ergänzen, daß jeweils auch der Vertragspartner des Verpflichteten, also vor allem der Bestand- oder Leasinggeber, zum Verwertungsantrag des betreibenden Gläubigers einzuvernehmen ist. (T1) Beisatz: Eine Verwertungstagsatzung (mag auch eine solche in bestimmten Fällen zweckmäßig sein) ist nicht zwingend vorgeschrieben. (T2); Veröff: SZ 72/108

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1998:RS0111338

Dokumentnummer

JJR_19981216_OGH0002_0030OB00256_98P0000_001
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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