RS OGH 2023/9/27 2Ob27/99f; 8ObA73/03y; 9ObA154/16m; 7Ob142/22s; 7Ob127/23m

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Veröffentlicht am 25.02.1999
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Rechtssatz

Der Verstoß gegen Schutzgesetze wie die StVO bedeutet als solcher nicht schon grobe Fahrlässigkeit, vielmehr muss der ohne Zweifel objektiv besonders schwere Verstoß auch subjektiv schwerstens vorwerfbar sein.

Entscheidungstexte

  • RS0111723">2 Ob 27/99f
    Entscheidungstext OGH 25.02.1999 2 Ob 27/99f
  • RS0111723">8 ObA 73/03y
    Entscheidungstext OGH 24.09.2004 8 ObA 73/03y
    Veröff: SZ 2004/141
  • RS0111723">9 ObA 154/16m
    Entscheidungstext OGH 28.02.2017 9 ObA 154/16m
  • RS0111723">7 Ob 142/22s
    Entscheidungstext OGH 23.11.2022 7 Ob 142/22s
    Beisatz: Hier: Abstellen eines KFZ auf einem Abstellplatz mit 3% bis 6% Gefälle, welches in der Folge mangels ordnungsgemäßem Einlegen des ersten Ganges oder Aktivierung der Parkbremse in den angrenzenden Fischteich rollt (AKKB 2016). (T1)
  • RS0111723">7 Ob 127/23m
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 27.09.2023 7 Ob 127/23m
    Beisatz: Hier: Abrollen eines Kfz mit "Hill-Holdsystem" auf abschüssigem Gelände ohne Betätigung der Handbremse oder Einlegen eines Gangs - grobe Fahrlässigkeit bejaht. (T2)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1999:RS0111723

Im RIS seit

27.03.1999

Zuletzt aktualisiert am

24.11.2023
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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