RS OGH 2015/3/24 4Ob335/99i, 7Ob58/04m, 10Ob60/14t, 10Ob66/14z

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 21.12.1999
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Norm

UVG §2 Abs2 Z2
  1. UVG § 2 heute
  2. UVG § 2 gültig ab 01.01.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2003
  3. UVG § 2 gültig von 01.07.1989 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 162/1989

Rechtssatz

Nach dem Wortlaut des § 2 Abs 2 Z 2 UVG besteht ein Anspruch auf Unterhaltsvorschüsse ua dann nicht, wenn das Kind auf Grund einer Maßnahme der vollen Erziehung in einem Heim untergebracht ist; beide Voraussetzungen müssen also kumulativ vorliegen.Nach dem Wortlaut des Paragraph 2, Absatz 2, Ziffer 2, UVG besteht ein Anspruch auf Unterhaltsvorschüsse ua dann nicht, wenn das Kind auf Grund einer Maßnahme der vollen Erziehung in einem Heim untergebracht ist; beide Voraussetzungen müssen also kumulativ vorliegen.

Entscheidungstexte

  • RS0112994">4 Ob 335/99i
    Entscheidungstext OGH 21.12.1999 4 Ob 335/99i
  • RS0112994">7 Ob 58/04m
    Entscheidungstext OGH 21.04.2004 7 Ob 58/04m
    Beisatz: Nicht schon die Aufnahme in ein Krisenzentrum führt demnach zum Wegfall der Voraussetzungen für die Gewährung von Unterhaltsvorschuss, sondern erst die Übernahme in volle Erziehung. (T1)
  • RS0112994">10 Ob 60/14t
    Entscheidungstext OGH 25.11.2014 10 Ob 60/14t
    Vgl aber;Beisatz: Gegenteilig: Analoge Anwendung des § 2 Abs 2 Z 2 UVG auf die Unterbringung in einem Krisenzentrum zwecks Gefährdungsabklärung nach § 27 WKJHG. (T2); Veröff: SZ 2014/113
  • RS0112994">10 Ob 66/14z
    Entscheidungstext OGH 24.03.2015 10 Ob 66/14z
    Vgl aber; Beis ähnlich wie T2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1999:RS0112994

Im RIS seit

20.01.2000

Zuletzt aktualisiert am

15.04.2016
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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