RS OGH 2023/10/5 5Ob77/00k; 5Ob269/00w; 5Ob83/04y; 5Ob219/04y; 5Ob24/23z; 5Ob50/23y

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 07.04.2000
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Norm

WGG §15b
WGG §15c
WGG §22 Abs1
  1. WGG Art. 1 § 15b heute
  2. WGG Art. 1 § 15b gültig ab 01.08.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 85/2019
  3. WGG Art. 1 § 15b gültig von 01.01.2002 bis 31.07.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 162/2001
  4. WGG Art. 1 § 15b gültig von 01.07.2000 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 36/2000
  5. WGG Art. 1 § 15b gültig von 01.09.1999 bis 30.06.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 147/1999
  6. WGG Art. 1 § 15b gültig von 01.01.1994 bis 31.08.1999 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 800/1993
  1. WGG Art. 1 § 15c heute
  2. WGG Art. 1 § 15c gültig ab 01.08.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 85/2019
  3. WGG Art. 1 § 15c gültig von 01.01.2002 bis 31.07.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 162/2001
  4. WGG Art. 1 § 15c gültig von 01.07.2000 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 162/2001
  5. WGG Art. 1 § 15c gültig von 01.01.1994 bis 30.06.2000 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 800/1993
  1. WGG Art. 1 § 22 heute
  2. WGG Art. 1 § 22 gültig ab 01.07.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/2022
  3. WGG Art. 1 § 22 gültig von 01.08.2019 bis 30.06.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 85/2019
  4. WGG Art. 1 § 22 gültig von 01.01.2016 bis 31.07.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 157/2015
  5. WGG Art. 1 § 22 gültig von 01.10.2006 bis 31.12.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 124/2006
  6. WGG Art. 1 § 22 gültig von 01.01.2005 bis 30.09.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 113/2003
  7. WGG Art. 1 § 22 gültig von 01.07.2002 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 71/2002
  8. WGG Art. 1 § 22 gültig von 01.07.2000 bis 30.06.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 36/2000
  9. WGG Art. 1 § 22 gültig von 01.09.1999 bis 30.06.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 147/1999
  10. WGG Art. 1 § 22 gültig von 01.01.1998 bis 31.08.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 140/1997
  11. WGG Art. 1 § 22 gültig von 01.03.1997 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 22/1997
  12. WGG Art. 1 § 22 gültig von 21.02.1997 bis 28.02.1997 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 22/1997
  13. WGG Art. 1 § 22 gültig von 01.01.1994 bis 20.02.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 800/1993
  14. WGG Art. 1 § 22 gültig von 01.03.1991 bis 31.12.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 68/1991

Rechtssatz

Es sind nur solche Ansprüche auf nachträgliche Übertragung von Wohnungen in das Wohnungseigentum im außerstreitigen Verfahren nach § 22 WGG zu prüfen, die sich auf das Gesetz (hier: § 15b WGG) stützen. Zur Durchsetzung vertraglicher Ansprüche haben die Mieter den streitigen Rechtsweg zu beschreiten.Es sind nur solche Ansprüche auf nachträgliche Übertragung von Wohnungen in das Wohnungseigentum im außerstreitigen Verfahren nach Paragraph 22, WGG zu prüfen, die sich auf das Gesetz (hier: Paragraph 15 b, WGG) stützen. Zur Durchsetzung vertraglicher Ansprüche haben die Mieter den streitigen Rechtsweg zu beschreiten.

Entscheidungstexte

  • RS0113518">5 Ob 77/00k
    Entscheidungstext OGH 07.04.2000 5 Ob 77/00k
  • RS0113518">5 Ob 269/00w
    Entscheidungstext OGH 07.11.2000 5 Ob 269/00w
    Auch; Beisatz: Bei dem in §§ 15b, 15c WGG normierten Anspruch des Mieters oder sonstigen Nutzungsberechtigten auf Übertragung des Mietobjektes ins Wohungseigentum handelt es sich um einen besonderen gesetzlichen Anspruch, der die auf einer anderen Rechtsgrundlage beruhenden Ansprüche auf Erwerb von Wohnungseigentum unberührt lässt. (T1)
  • RS0113518">5 Ob 83/04y
    Entscheidungstext OGH 19.04.2004 5 Ob 83/04y
    Auch; Beisatz: Haben die Kläger die Wohnungen schon vor dem Inkrafttreten der §§ 15b und 15c WGG durch das 3. WÄG gekauft, können sie nunmehr - nach Erfüllung der Kaufbedingungen - die Übereignung der Wohnungen verlangen (5Ob269/00w); es liegt nämlich schlicht ein (Miet-)Kauf bestehender Eigentumswohnungen vor. Einer besonderen schriftlichen Zusage der Einräumung von Wohnungseigentum (die den Klägern die besonders geschützte Rechtsstellung von Wohnungseigentumsbewerbern verschafft hätte) bedurfte es nicht, weil Wohnungseigentum bereits begründet war. Ob die Kläger nicht auch diesen besonderen Schutz hätten beanspruchen können (siehe dazu Vonkilch in Hausmann/Vonkilch, Österr. Wohnrecht, Rz 33 und 34 vor §§ 37-44 WEG 2002 und Rz 38 zu § 37 WG), kann dahingestellt bleiben. (T2)
  • RS0113518">5 Ob 219/04y
    Entscheidungstext OGH 09.11.2004 5 Ob 219/04y
    Vgl; Beisatz: Die rechtlichen Möglichkeiten der Vertragsgestaltung eines rechtsgültigen Versprechens, Wohnungseigentum an einem bestimmten Objekt zu verschaffen, werden dadurch nicht eingeschränkt. (T3)
  • RS0113518">5 Ob 24/23z
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 14.03.2023 5 Ob 24/23z
  • RS0113518">5 Ob 50/23y
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 05.10.2023 5 Ob 50/23y

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2000:RS0113518

Im RIS seit

07.04.2000

Zuletzt aktualisiert am

14.11.2023
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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