RS OGH 2015/7/8 1Ob46/00x, 1Ob290/03h, 1Ob154/08s, 1Ob105/15w

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 25.05.2000
beobachten
merken

Norm

AuskunftspflichtG §1 Abs1
BMG §3 Z5
B-VG Art20 Abs4
  1. BMG § 3 heute
  2. BMG § 3 gültig ab 01.04.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/2025
  3. BMG § 3 gültig von 01.05.2003 bis 31.03.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 17/2003
  4. BMG § 3 gültig von 01.01.1988 bis 30.04.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 287/1987
  5. BMG § 3 gültig von 21.02.1986 bis 31.12.1987
  1. B-VG Art. 20 heute
  2. B-VG Art. 20 gültig ab 01.09.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2024
  3. B-VG Art. 20 gültig von 01.01.2023 bis 31.08.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 141/2022
  4. B-VG Art. 20 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  5. B-VG Art. 20 gültig von 01.10.2010 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 50/2010
  6. B-VG Art. 20 gültig von 01.01.2008 bis 30.09.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2008
  7. B-VG Art. 20 gültig von 01.01.1988 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 285/1987
  8. B-VG Art. 20 gültig von 01.07.1976 bis 31.12.1987 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 302/1975
  9. B-VG Art. 20 gültig von 19.12.1945 bis 30.06.1976 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  10. B-VG Art. 20 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934

Rechtssatz

Die Verwaltung ist angesichts des Ausdrucks "Auskunft" nicht zu umfangreichen Ausarbeitungen, zur Erstellung von Gutachten, zur Beschaffung von auch anders zugänglichen Informationen etc verhalten. Die Auskunftserteilung hat Nachrang gegenüber den übrigen Aufgaben der Verwaltung. Auskunftsbegehren müssen konkrete, in der vorgesehenen Frist ohne Beeinträchtigung der übrigen Verwaltungsabläufe beantwortbare Fragen enthalten. Der Behörde kommt eben nicht die Funktion eines Rechtsberaters zu.

Entscheidungstexte

  • RS0113717">1 Ob 46/00x
    Entscheidungstext OGH 25.05.2000 1 Ob 46/00x
  • RS0113717">1 Ob 290/03h
    Entscheidungstext OGH 18.03.2004 1 Ob 290/03h
    nur: Die Verwaltung ist angesichts des Ausdrucks "Auskunft" nicht zu umfangreichen Ausarbeitungen, zur Erstellung von Gutachten, zur Beschaffung von auch anders zugänglichen Informationen etc verhalten. (T1)
    Beisatz: Auskünfte haben Wissenserklärungen zum Gegenstand, wobei es sich ausschließlich um Informationen handelt, die zum Zeitpunkt der Anfrage der Verwaltung bereits bekannt sind und nicht erst von der ersuchten Verwaltungseinheit beschafft werden müssen. Hier zu § 3 Abs 2 lit b und c des oö Auskunftspflichtgesetzes. (T2)
  • RS0113717">1 Ob 154/08s
    Entscheidungstext OGH 31.03.2009 1 Ob 154/08s
    Auch; Beisatz: Die Inhalte von Rechtsvorschriften sind aber richtig und vollständig mitzuteilen. (T3)
  • RS0113717">1 Ob 105/15w
    Entscheidungstext OGH 08.07.2015 1 Ob 105/15w

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2000:RS0113717

Im RIS seit

24.06.2000

Zuletzt aktualisiert am

17.09.2015
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
Zurück Haftungsausschluss Vernetzungsmöglichkeiten

Sofortabfrage ohne Anmeldung!

Jetzt Abfrage starten