RS OGH 2011/4/7 15Os23/01 (15Os24/01), 14Os129/01, 13Os11/11h

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 19.04.2001
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Norm

StGB §143 B
  1. StGB § 143 heute
  2. StGB § 143 gültig von 01.01.2016 bis 31.12.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2015
  3. StGB § 143 gültig ab 01.01.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 154/2015
  4. StGB § 143 gültig von 01.10.2002 bis 31.12.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 134/2002
  5. StGB § 143 gültig von 01.03.1988 bis 30.09.2002 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987

Rechtssatz

Eine Injektionsspritze (mit Nadel) ist eine Waffe im Sinne des § 143 StGB, weil sie geeignet ist, die Abwehrfähigkeit des Opfers herabzusetzen, und dadurch den angestrebten Gewahrsamsbruch zu erleichtern.Eine Injektionsspritze (mit Nadel) ist eine Waffe im Sinne des Paragraph 143, StGB, weil sie geeignet ist, die Abwehrfähigkeit des Opfers herabzusetzen, und dadurch den angestrebten Gewahrsamsbruch zu erleichtern.

Entscheidungstexte

  • RS0115121">15 Os 23/01
    Entscheidungstext OGH 19.04.2001 15 Os 23/01
  • RS0115121">14 Os 129/01
    Entscheidungstext OGH 23.10.2001 14 Os 129/01
    Beisatz: Hiebei ist ohne Belang, dass Injektionsnadeln mit aufgesteckter Hülle verwendet wurden, da sich ein derartiger Schutz - gleich wie etwa das Entsichern einer Faustfeuerwaffe - mit einem einfachen Handgriff ebenso leicht entfernen, wie sich eine Nadel mit der Injektionskanüle verbinden lässt. (T1)
  • RS0115121">13 Os 11/11h
    Entscheidungstext OGH 07.04.2011 13 Os 11/11h
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2001:RS0115121

Im RIS seit

19.05.2001

Zuletzt aktualisiert am

27.05.2011
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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