RS OGH 2017/7/7 6Ob5/01f, 6Ob4/01h, 6Ob314/04a, 6Ob132/08t, 6Ob165/16g

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 26.04.2001
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Norm

FBG §3 Z15
HGB §193
HGB §202
UmgrStG §12 Abs1
UmgrStG §16 Abs5
UmgrStG §19 Abs2 Z5
  1. FBG § 3 heute
  2. FBG § 3 gültig ab 01.01.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 178/2023
  3. FBG § 3 gültig von 01.01.2016 bis 31.12.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 113/2015
  4. FBG § 3 gültig von 01.08.2011 bis 31.12.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 53/2011
  5. FBG § 3 gültig von 01.08.2010 bis 31.07.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 58/2010
  6. FBG § 3 gültig von 01.07.2010 bis 31.07.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 29/2010
  7. FBG § 3 gültig von 01.01.2007 bis 30.06.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 103/2006
  8. FBG § 3 gültig von 01.01.2007 bis 26.06.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 120/2005
  9. FBG § 3 gültig von 27.06.2006 bis 31.12.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 103/2006
  10. FBG § 3 gültig von 01.01.2005 bis 26.06.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 161/2004
  11. FBG § 3 gültig von 01.07.1993 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 458/1993
  12. FBG § 3 gültig von 01.01.1991 bis 30.06.1993
  1. UmgrStG § 12 heute
  2. UmgrStG § 12 gültig ab 22.07.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 110/2023
  3. UmgrStG § 12 gültig von 15.12.2012 bis 21.07.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2012
  4. UmgrStG § 12 gültig von 16.06.2010 bis 14.12.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 34/2010
  5. UmgrStG § 12 gültig von 31.12.2005 bis 15.06.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 161/2005
  6. UmgrStG § 12 gültig von 21.08.2003 bis 30.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 71/2003
  7. UmgrStG § 12 gültig von 31.12.1996 bis 20.08.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 797/1996
  8. UmgrStG § 12 gültig von 27.08.1994 bis 30.12.1996 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 681/1994
  9. UmgrStG § 12 gültig von 01.12.1993 bis 26.08.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 818/1993
  10. UmgrStG § 12 gültig von 31.12.1991 bis 30.11.1993
  1. UmgrStG § 16 heute
  2. UmgrStG § 16 gültig ab 30.10.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 103/2019
  3. UmgrStG § 16 gültig von 15.08.2018 bis 29.10.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 62/2018
  4. UmgrStG § 16 gültig von 31.12.2016 bis 14.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 117/2016
  5. UmgrStG § 16 gültig von 29.12.2015 bis 30.12.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 163/2015
  6. UmgrStG § 16 gültig von 30.12.2014 bis 28.12.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/2014
  7. UmgrStG § 16 gültig von 15.12.2012 bis 29.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2012
  8. UmgrStG § 16 gültig von 16.06.2010 bis 14.12.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 34/2010
  9. UmgrStG § 16 gültig von 24.05.2007 bis 15.06.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 24/2007
  10. UmgrStG § 16 gültig von 31.12.2005 bis 23.05.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 161/2005
  11. UmgrStG § 16 gültig von 31.12.2004 bis 30.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 180/2004
  12. UmgrStG § 16 gültig von 21.08.2003 bis 30.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 71/2003
  13. UmgrStG § 16 gültig von 31.12.1996 bis 20.08.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 797/1996
  14. UmgrStG § 16 gültig von 01.05.1996 bis 30.12.1996 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 201/1996
  15. UmgrStG § 16 gültig von 06.01.1995 bis 30.04.1996 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 21/1995
  16. UmgrStG § 16 gültig von 27.08.1994 bis 05.01.1995 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 681/1994
  17. UmgrStG § 16 gültig von 27.08.1994 bis 26.08.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 680/1994
  18. UmgrStG § 16 gültig von 01.12.1993 bis 26.08.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 818/1993
  19. UmgrStG § 16 gültig von 31.12.1991 bis 30.11.1993
  1. UmgrStG § 19 heute
  2. UmgrStG § 19 gültig ab 22.07.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 110/2023
  3. UmgrStG § 19 gültig von 31.12.2005 bis 21.07.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 161/2005
  4. UmgrStG § 19 gültig von 31.12.1996 bis 30.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 797/1996
  5. UmgrStG § 19 gültig von 31.12.1991 bis 30.12.1996

Rechtssatz

Die Einbringung von Vermögen auf der Grundlage eines Einbringungsvertrages (§ 12 Abs 1 UmgrStG) ohne Gegenleistung (§ 19 Abs 2 Z 5 UmgrStG) ist wirtschaftlich nichts Anderes als eine unentgeltliche Zuwendung, die als laufendes Geschäft in den Handelsbilanzen der beiden beteiligten Gesellschaften dokumentiert werden muss. Diese Bilanzen müssen bei der Anmeldung des Einbringungsvorganges noch nicht vorliegen. Anderes gilt nur für den Fall einer Sachgründung.Die Einbringung von Vermögen auf der Grundlage eines Einbringungsvertrages (Paragraph 12, Absatz eins, UmgrStG) ohne Gegenleistung (Paragraph 19, Absatz 2, Ziffer 5, UmgrStG) ist wirtschaftlich nichts Anderes als eine unentgeltliche Zuwendung, die als laufendes Geschäft in den Handelsbilanzen der beiden beteiligten Gesellschaften dokumentiert werden muss. Diese Bilanzen müssen bei der Anmeldung des Einbringungsvorganges noch nicht vorliegen. Anderes gilt nur für den Fall einer Sachgründung.

Entscheidungstexte

  • RS0115149">6 Ob 5/01f
    Entscheidungstext OGH 26.04.2001 6 Ob 5/01f
  • RS0115149">6 Ob 4/01h
    Entscheidungstext OGH 26.04.2001 6 Ob 4/01h
  • RS0115149">6 Ob 314/04a
    Entscheidungstext OGH 10.01.2005 6 Ob 314/04a
    nur: Die Einbringung von Vermögen auf der Grundlage eines Einbringungsvertrages (§ 12 Abs 1 UmgrStG) ohne Gegenleistung (§ 19 Abs 2 Z 5 UmgrStG) ist wirtschaftlich nichts Anderes als eine unentgeltliche Zuwendung, die als laufendes Geschäft in den Handelsbilanzen der beiden beteiligten Gesellschaften dokumentiert werden muss. (T1); Veröff: SZ 2005/1
  • RS0115149">6 Ob 132/08t
    Entscheidungstext OGH 01.10.2008 6 Ob 132/08t
    nur: Die Einbringung von Vermögen auf der Grundlage eines Einbringungsvertrags (Art III § 12 Abs 1 UmgrStG) ohne Gegenleistung (Art III § 19 Abs 2 Z 5 UmgrStG) ist vielmehr wirtschaftlich nichts anderes als eine unentgeltliche Zuwendung. (T2)
  • RS0115149">6 Ob 165/16g
    Entscheidungstext OGH 07.07.2017 6 Ob 165/16g
    Vgl; Beisatz: Entnahmen im Sinn des § 16 Abs 5 Z 1 UmgrStG mindern zivilrechtlich (jedenfalls auf den ersten Blick) bloß das Einbringungsvermögen und nicht das Vermögen der übernehmenden Körperschaft. Ob zwischen der Bargründung und der dazu zeitnahen Sacheinbringung ein bestehender Umgehungszusammenhang indiziert ist, bedarf deshalb eines weiteren Anhaltspunkts für ein Rückfließen der geleisteten Bareinlage an den einbringenden Gesellschafter. Dieser kann darin liegen, dass die Entnahme fremdfinanziert wurde und die Erfüllung dieser Verbindlichkeit nach der Einbringung die übernehmende Körperschaft mangels in ausreichender Höhe eingebrachter liquider Mittel belastet. (T3)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2001:RS0115149

Im RIS seit

26.05.2001

Zuletzt aktualisiert am

26.09.2017
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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