RS OGH 2001/5/8 11Os53/01, 12Os1/05x, 13Os63/05x (13Os64/05v)

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Veröffentlicht am 08.05.2001
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Rechtssatz

Ein Medieninhaltsdelikt stellt keinen eigenen Deliktstatbestand dar; die Begehung einer gerichtlich strafbaren Handlung durch den Inhalt eines Mediums ist vorsatzunabhängig, weil damit nicht die Handlung des Täters, sondern nur der mediale Multiplikationseffekt umschrieben wird.

Entscheidungstexte

  • 11 Os 53/01
    Entscheidungstext OGH 08.05.2001 11 Os 53/01
  • 12 Os 1/05x
    Entscheidungstext OGH 17.02.2005 12 Os 1/05x
  • 13 Os 63/05x
    Entscheidungstext OGH 31.08.2005 13 Os 63/05x
    Gegenteilig; Beisatz: Zum Begriff des Medieninhaltsdeliktes zählt auch die Verwirklichung des subjektiven Tatbestandes. (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2001:RS0115122

Im RIS seit

07.06.2001

Zuletzt aktualisiert am

02.02.2016
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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