RS OGH 2001/6/27 9ObA342/00k

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 27.06.2001
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Norm

VBG §52 Abs6
  1. VBG § 52 heute
  2. VBG § 52 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 120/2012
  3. VBG § 52 gültig von 29.05.2002 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 87/2002
  4. VBG § 52 gültig von 01.01.2002 bis 28.05.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 87/2002
  5. VBG § 52 gültig von 30.09.2001 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 87/2001
  6. VBG § 52 gültig von 01.04.2000 bis 29.09.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 94/2000
  7. VBG § 52 gültig von 01.01.2000 bis 31.03.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 6/2000
  8. VBG § 52 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 123/1998
  9. VBG § 52 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 30/1998
  10. VBG § 52 gültig von 01.07.1997 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 123/1998
  11. VBG § 52 gültig von 15.02.1997 bis 30.06.1997 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 123/1998
  12. VBG § 52 gültig von 01.10.1996 bis 14.02.1997 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/1997
  13. VBG § 52 gültig von 01.10.1996 bis 30.09.1996 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 375/1996
  14. VBG § 52 gültig von 09.11.1993 bis 30.09.1996 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 759/1993
  15. VBG § 52 gültig von 27.06.1992 bis 08.11.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 314/1992
  16. VBG § 52 gültig von 01.07.1990 bis 26.06.1992 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 408/1990
  17. VBG § 52 gültig von 01.01.1990 bis 30.06.1990 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 651/1989
  18. VBG § 52 gültig von 01.10.1988 bis 31.12.1989 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 148/1988
  19. VBG § 52 gültig von 01.07.1948 bis 30.09.1988

Rechtssatz

Durch die Verwendung des Wortes "ist" in § 52 Abs 6 VBG - anders alsDurch die Verwendung des Wortes "ist" in Paragraph 52, Absatz 6, VBG - anders als

durch die Verwendung des Wortes "kann" in § 52a Abs 1 VBG - wird aber eine Verpflichtung des Normadressaten im Sinne uneingeschränkter Gebundenheit normiert. § 52 Abs 6 VBG wurde ebenso wie § 52a VBG durch die Novelle BGBl 1996/375 eingeführt. Mit der Bestimmung des § 52 Abs 6 VBG wollte der Gesetzgeber einen bestimmten Sonderfall innerhalb des Anwendungsbereichs des § 52a Abs 1 VBG regeln. Eine sinnvolle Gesetzesauslegung kann nur dahin führen, dass für den Fall, dass der Dienstgeber innerhalb des ihm eingeräumten Ermessens eine Verlängerung des Dienstverhältnisses vornehmen will, dieser Vorgang unter den im § 52 Abs 6 VBG genannten Voraussetzungen nicht deshalb unzulässig ist, weil es dem Vertragsassistenten am Doktorat oder einer gleich zu wertenden Eignung mangelt. In diesem Falle ist ihm durch Verlängerung um zwei Jahre die Möglichkeit einzuräumen, das fehlende Erfordernis zu erbringen.durch die Verwendung des Wortes "kann" in Paragraph 52 a, Absatz eins, VBG - wird aber eine Verpflichtung des Normadressaten im Sinne uneingeschränkter Gebundenheit normiert. Paragraph 52, Absatz 6, VBG wurde ebenso wie Paragraph 52 a, VBG durch die Novelle BGBl 1996/375 eingeführt. Mit der Bestimmung des Paragraph 52, Absatz 6, VBG wollte der Gesetzgeber einen bestimmten Sonderfall innerhalb des Anwendungsbereichs des Paragraph 52 a, Absatz eins, VBG regeln. Eine sinnvolle Gesetzesauslegung kann nur dahin führen, dass für den Fall, dass der Dienstgeber innerhalb des ihm eingeräumten Ermessens eine Verlängerung des Dienstverhältnisses vornehmen will, dieser Vorgang unter den im Paragraph 52, Absatz 6, VBG genannten Voraussetzungen nicht deshalb unzulässig ist, weil es dem Vertragsassistenten am Doktorat oder einer gleich zu wertenden Eignung mangelt. In diesem Falle ist ihm durch Verlängerung um zwei Jahre die Möglichkeit einzuräumen, das fehlende Erfordernis zu erbringen.

Entscheidungstexte

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2001:RS0115535

Dokumentnummer

JJR_20010627_OGH0002_009OBA00342_00K0000_001
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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