Norm
GRBG §2 Abs1Rechtssatz
Die Entscheidung eines Oberlandesgerichtes auf Enthaftung gegen gelindere Mittel nach § 180 Abs 5 StPO (unter anderem auch der Leistung einer Sicherheit nach §§ 190 bis 192 StPO), die tatsächlich zur Enthaftung geführt hat, scheidet als tauglicher Anfechtungsgegenstand für die Feststellung einer Grundrechtsverletzung nach § 2 Abs 1 GRBG aus (vgl Mayrhofer/Steininger GRBG § 2 Rz 66 bis 68; Hager/Holzweber GRBG § 1 E 10). Sie könnte nur mit dem Vorbringen angefochten werden, dass sie zu spät getroffen worden sei (§ 2 Abs 2 GRBG).Die Entscheidung eines Oberlandesgerichtes auf Enthaftung gegen gelindere Mittel nach Paragraph 180, Absatz 5, StPO (unter anderem auch der Leistung einer Sicherheit nach Paragraphen 190 bis 192 StPO), die tatsächlich zur Enthaftung geführt hat, scheidet als tauglicher Anfechtungsgegenstand für die Feststellung einer Grundrechtsverletzung nach Paragraph 2, Absatz eins, GRBG aus vergleiche Mayrhofer/Steininger GRBG Paragraph 2, Rz 66 bis 68; Hager/Holzweber GRBG Paragraph eins, E 10). Sie könnte nur mit dem Vorbringen angefochten werden, dass sie zu spät getroffen worden sei (Paragraph 2, Absatz 2, GRBG).
Entscheidungstexte
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:2001:RS0115525Im RIS seit
09.08.2001Zuletzt aktualisiert am
04.07.2022