RS OGH 2025/3/18 10ObS361/01p; 10ObS227/03k; 10ObS134/17d; 10ObS168/21k; 10ObS101/24m

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 11.12.2001
beobachten
merken

Norm

ASVG §116
ASVG §117 Z2
ASVG §193
  1. ASVG § 116 heute
  2. ASVG § 116 gültig ab 01.07.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 30/2017
  3. ASVG § 116 gültig von 01.01.2013 bis 30.06.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 81/2013
  4. ASVG § 116 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 99/2001
  5. ASVG § 116 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 67/2001
  6. ASVG § 116 gültig von 01.08.2001 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 99/2001
  7. ASVG § 116 gültig von 01.01.1992 bis 31.07.2001 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 676/1991
  1. ASVG § 117 heute
  2. ASVG § 117 gültig ab 20.07.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 106/2024
  3. ASVG § 117 gültig von 01.01.2022 bis 19.07.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 29/2022
  4. ASVG § 117 gültig von 01.07.2017 bis 31.12.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 30/2017
  5. ASVG § 117 gültig von 01.01.2016 bis 30.06.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 162/2015
  6. ASVG § 117 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 3/2013
  7. ASVG § 117 gültig von 01.01.1992 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 676/1991

Rechtssatz

Nach den Vorstellungen des Gesetzgebers des ASVG soll die österreichische soziale Krankenversicherung den Heilbedarf des Versicherten in der Form der Sachleistungen decken. Dabei verschafft der Sozialversicherungsträger dem Versicherten die Heilbehandlung über eigene Einrichtungen zu deren Lasten oder über seine Vertragspartner gegen direkte Verrechnung der Kosten mit dem Vertragspartner. Geldleistungen des Krankenversicherungsträgers ("Kostenersatz") sollen im Bereich der Krankenbehandlung hingegen die Ausnahme bilden. Beim Kostenersatz verschafft sich der Versicherte die Heilbehandlung selbst und liquidiert nachher die satzungsgemäßen Geldleistungen.

Entscheidungstexte

  • RS0115953">10 ObS 361/01p
    Entscheidungstext OGH 11.12.2001 10 ObS 361/01p
  • RS0115953">10 ObS 227/03k
    Entscheidungstext OGH 27.07.2004 10 ObS 227/03k
    Veröff: SZ 2004/112
  • RS0115953">10 ObS 134/17d
    Entscheidungstext OGH 14.11.2017 10 ObS 134/17d
    Vgl auch; Beisatz: Auch in der Unfallversicherung herrscht das Sachleistungsprinzip. (T1)
  • RS0115953">10 ObS 168/21k
    Entscheidungstext OGH 25.01.2022 10 ObS 168/21k
    Nur; Beisatz: An die Stelle von Sachleistungen tretende Geldleistungen des Krankenversicherungsträgers ("Kostenerstattung") sollen im Bereich der Krankenbehandlung die Ausnahme bilden. (T2)
  • RS0115953">10 ObS 101/24m
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 18.03.2025 10 ObS 101/24m
    vgl; Beisatz: Der Sozialversicherungsträger verschafft dem Versicherten nach dem Sachleistungsprinzip grundsätzlich die Heilbehandlung entweder über eigene Einrichtungen oder über seine Vertragspartner, mit denen er die Kosten direkt verrechnet. (T3)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2001:RS0115953

Im RIS seit

10.01.2002

Zuletzt aktualisiert am

15.04.2025
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
Zurück Haftungsausschluss Vernetzungsmöglichkeiten

Sofortabfrage ohne Anmeldung!

Jetzt Abfrage starten