RS OGH 2002/2/12 10Ob205/01x, 7Ob33/04k, 1Ob137/04k, 9Ob98/06m, 8Ob18/07s, 6Ob273/07a, 2Ob90/07k, 6O

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 12.02.2002
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Norm

ABGB §1168a
ZPO §502 Abs1 HIII9

Rechtssatz

Ob im Einzelfall das Unterbleiben der Aufklärung über einen bei vorauszusetzender Sachkunde erkennbaren Umstand eine schuldhafte, haftungsbegründende Warnpflichtverletzung darstellt, kann wegen der Kasuistik der Fallgestaltung keine allgemein bedeutsame Frage des materiellen Rechts abgeben, der zur Wahrung der Rechtseinheit, Rechtssicherheit oder Rechtsentwicklung erhebliche Bedeutung zukommt.

Entscheidungstexte

  • 10 Ob 205/01x
    Entscheidungstext OGH 12.02.2002 10 Ob 205/01x
    Veröff: SZ 2002/23
  • 7 Ob 33/04k
    Entscheidungstext OGH 31.03.2004 7 Ob 33/04k
  • 1 Ob 137/04k
    Entscheidungstext OGH 25.06.2004 1 Ob 137/04k
    Auch; Beisatz: Der Umfang der Warnpflicht richtet sich stets nach den Umständen des Einzelfalls. (T1)
  • 9 Ob 98/06m
    Entscheidungstext OGH 18.10.2006 9 Ob 98/06m
    Beis wie T1
  • 8 Ob 18/07s
    Entscheidungstext OGH 18.04.2007 8 Ob 18/07s
    Auch
  • 6 Ob 273/07a
    Entscheidungstext OGH 12.12.2007 6 Ob 273/07a
  • 2 Ob 90/07k
    Entscheidungstext OGH 27.03.2008 2 Ob 90/07k
    Auch; Beis wie T1
  • 6 Ob 23/09i
    Entscheidungstext OGH 26.03.2009 6 Ob 23/09i
    Vgl; Beisatz: Der Umfang der Warnpflicht richtet sich nach den Umständen des Einzelfalls und stellt in der Regel keine erhebliche Rechtsfrage dar. (T2)
  • 8 Ob 93/09y
    Entscheidungstext OGH 30.07.2009 8 Ob 93/09y
  • 2 Ob 76/09d
    Entscheidungstext OGH 03.09.2009 2 Ob 76/09d
    Auch
  • 8 Ob 26/10x
    Entscheidungstext OGH 22.03.2011 8 Ob 26/10x
  • 7 Ob 76/12w
    Entscheidungstext OGH 14.11.2012 7 Ob 76/12w
  • 7 Ob 119/13w
    Entscheidungstext OGH 04.09.2013 7 Ob 119/13w
  • 7 Ob 18/14v
    Entscheidungstext OGH 22.04.2014 7 Ob 18/14v
    Beis wie T1; Beis wie T2
  • 7 Ob 82/14f
    Entscheidungstext OGH 04.06.2014 7 Ob 82/14f
    Auch; Beisatz: Ob eine schuldhafte, haftungsbegründende Warnpflichtverletzung vorliegt, ist wegen der Kasuistik der Fallgestaltung grundsätzlich eine Frage des Einzelfalls. (T3)
  • 6 Ob 128/14p
    Entscheidungstext OGH 17.09.2014 6 Ob 128/14p
    Auch; Beis wie T3; Beisatz: Der Frage, wann und unter welchen Umständen eine Konvertierung des Fremdwährungskredits durch den Kreditgeber zulässig ist, kommt in der Regel keine über den Einzelfall hinausgehende Bedeutung zu, es sei denn, dem Berufungsgericht ist eine grobe Fehlbeurteilung unterlaufen (6 Ob 275/05t). (T4)
  • 3 Ob 51/15v
    Entscheidungstext OGH 21.04.2015 3 Ob 51/15v
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T2; Beis wie T3
  • 3 Ob 54/15k
    Entscheidungstext OGH 20.05.2015 3 Ob 54/15k
    Auch
  • 4 Ob 240/15w
    Entscheidungstext OGH 30.03.2016 4 Ob 240/15w
    Auch
  • 6 Ob 210/16z
    Entscheidungstext OGH 30.01.2017 6 Ob 210/16z
  • 1 Ob 65/17s
    Entscheidungstext OGH 26.04.2017 1 Ob 65/17s
    Auch; Beis wie T2; Beis wie T3
  • 1 Ob 56/17t
    Entscheidungstext OGH 26.04.2017 1 Ob 56/17t
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T2; Beisatz: Hier: Werkvertrag. Aufklärungspflicht zur Hintanhaltung von Schäden an der Bausubstanz. (T5)
  • 8 Ob 8/17k
    Entscheidungstext OGH 24.08.2017 8 Ob 8/17k
    Auch
  • 4 Ob 246/17f
    Entscheidungstext OGH 20.02.2018 4 Ob 246/17f
    Beis wie T2; Beis wie T3
  • 9 Ob 64/18d
    Entscheidungstext OGH 30.10.2018 9 Ob 64/18d
  • 8 Ob 1/19h
    Entscheidungstext OGH 27.06.2019 8 Ob 1/19h
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2002:RS0116074

Im RIS seit

14.03.2002

Zuletzt aktualisiert am

27.08.2019
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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