RS OGH 2002/4/9 4Ob7/02m, 5Ob41/09d, 3Ob189/12h, 4Ob147/14t, 6Ob167/17b

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 09.04.2002
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Norm

EuGVÜ Art2
EuGVÜ Art5 Z2
IPRG §1 Abs1
JN §76a
Verordnung (EG) Nr 44/2001 des Rates 32001R0044 Brüssel I-Verordnung (EuGVVO) Art2

Rechtssatz

Die Frage, ob eine bestimmte Rechtsschutzform zulässig ist, ist nach österreichischem Recht dem Verfahrensrecht zuzuordnen, auch wenn materiellrechtlich ausländisches Recht anzuwenden ist. Nach dem Grundsatz der lex fori kommt daher für die Zulässigkeit der Klageform allein österreichisches Verfahrensrecht zur Anwendung.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 7/02m
    Entscheidungstext OGH 09.04.2002 4 Ob 7/02m
  • 5 Ob 41/09d
    Entscheidungstext OGH 07.07.2009 5 Ob 41/09d
    Vgl; nur: Nach dem Grundsatz der lex fori kommt daher für die Zulässigkeit der Klageform allein österreichisches Verfahrensrecht zur Anwendung. (T1); Beisatz: Die Frage nach der Rechtswegzulässigkeit ist nach der lex fori zu beantworten, auch wenn materielles ausländisches Recht zur Anwendung gelangt. (T2); Bem: Hier: Internationale Zuständigkeit nach Art 2 EuGVVO für einen Anspruch auf Ergänzung eines Unterhaltstitels für ein Kind nach § 10 EO. (T3)
  • 3 Ob 189/12h
    Entscheidungstext OGH 19.12.2012 3 Ob 189/12h
    Auch; Beis wie T2
  • 4 Ob 147/14t
    Entscheidungstext OGH 18.11.2014 4 Ob 147/14t
    Auch; Beis wie T2
  • 6 Ob 167/17b
    Entscheidungstext OGH 28.02.2018 6 Ob 167/17b
    Beisatz: Hier: Zulässigkeit der Feststellungsklage. (T4); Veröff: SZ 2018/18

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2002:RS0116287

Im RIS seit

09.05.2002

Zuletzt aktualisiert am

18.12.2019
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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