RS OGH 2008/10/14 11Os115/02, 12Os68/07b, 8Nc11/08x

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 12.11.2002
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Norm

B-VG Art83 Abs2
B-VG Art87 Abs3
GOG §26 Abs4
StPO §74 Abs3
  1. B-VG Art. 83 heute
  2. B-VG Art. 83 gültig ab 01.02.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 14/2019
  3. B-VG Art. 83 gültig von 01.01.2014 bis 31.01.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. B-VG Art. 83 gültig von 29.02.1968 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 73/1968
  5. B-VG Art. 83 gültig von 19.12.1945 bis 28.02.1968 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  6. B-VG Art. 83 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934
  1. B-VG Art. 87 heute
  2. B-VG Art. 87 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  3. B-VG Art. 87 gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  4. B-VG Art. 87 gültig von 01.07.1994 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 506/1994
  5. B-VG Art. 87 gültig von 19.12.1945 bis 30.06.1994 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  6. B-VG Art. 87 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934
  1. GOG § 26 heute
  2. GOG § 26 gültig ab 01.01.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 157/2024
  3. GOG § 26 gültig von 01.05.2017 bis 31.12.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 52/2017
  4. GOG § 26 gültig von 01.09.2013 bis 30.04.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 119/2013
  5. GOG § 26 gültig von 01.01.2011 bis 31.08.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2010
  6. GOG § 26 gültig von 01.01.2005 bis 31.12.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 15/2004
  7. GOG § 26 gültig von 01.01.2005 bis 30.04.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2003
  8. GOG § 26 gültig von 01.05.2004 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 15/2004
  9. GOG § 26 gültig von 01.02.2004 bis 30.04.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 30/2003
  10. GOG § 26 gültig von 01.10.2002 bis 31.01.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 134/2002
  11. GOG § 26 gültig von 01.07.2001 bis 30.09.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 19/2001
  12. GOG § 26 gültig von 12.05.1999 bis 30.06.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 76/1999
  13. GOG § 26 gültig von 10.04.1999 bis 11.05.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 56/1999
  14. GOG § 26 gültig von 01.01.1999 bis 09.04.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/1999
  15. GOG § 26 gültig von 01.02.1998 bis 31.12.1998 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 140/1997
  16. GOG § 26 gültig von 01.07.1994 bis 31.01.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 507/1994
  17. GOG § 26 gültig von 01.01.1987 bis 30.06.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 230/1988
  18. GOG § 26 gültig von 01.09.1965 bis 31.12.1986 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 197/1965

Rechtssatz

Mangels einschränkender Verfahrensvorschriften ist im Falle einer stattgebenden Ablehnungsentscheidung der Entscheidungsträger des § 74 Abs 3 StPO in der Anordnung des Richters, dem die Sache übertragen wird, grundsätzlich frei, doch hat er bei Anwendung dieser einfachgesetzlichen Regelung, dem Gebot der verfassungskonformen Auslegung folgend, das in Art 83 Abs 2 BVG verankerte und in Art 87 Abs 3 BVG näher umschriebene verfassungsrechtlich gewährleistete Recht auf den gesetzlichen Richter zu beachten.Mangels einschränkender Verfahrensvorschriften ist im Falle einer stattgebenden Ablehnungsentscheidung der Entscheidungsträger des Paragraph 74, Absatz 3, StPO in der Anordnung des Richters, dem die Sache übertragen wird, grundsätzlich frei, doch hat er bei Anwendung dieser einfachgesetzlichen Regelung, dem Gebot der verfassungskonformen Auslegung folgend, das in Artikel 83, Absatz 2, BVG verankerte und in Artikel 87, Absatz 3, BVG näher umschriebene verfassungsrechtlich gewährleistete Recht auf den gesetzlichen Richter zu beachten.

Entscheidungstexte

  • RS0117042">11 Os 115/02
    Entscheidungstext OGH 12.11.2002 11 Os 115/02
  • RS0117042">12 Os 68/07b
    Entscheidungstext OGH 28.06.2007 12 Os 68/07b
    Auch; Beisatz: Soweit die Geschäftsverteilung Vertreter ausweist, sind diese in der dort bestimmten Reihenfolge heranzuziehen, sofern diese nicht - was von Amts wegen, also auch ohne darauf abzielenden Antrag zu berücksichtigen wäre - selbst ersichtlich ebenfalls (sei es aus den beim primär Zuständigen vorliegenden oder anderen aktenkundigen Umständen) ausgeschlossen, abgelehnt oder dem Anschein der Befangenheit ausgesetzt sind. (T1)
  • RS0117042">8 Nc 11/08x
    Entscheidungstext OGH 14.10.2008 8 Nc 11/08x
    Auch; Beis wie T1; Beisatz: In einem solchen Fall (Anm: gemeint ist T1) ist (ausnahmsweise) sogar von der Einholung von Äußerungen nach § 183 Abs 3 Geo abzusehen und zugleich die Befangenheit sämtlicher Richter festzustellen. (T2)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2002:RS0117042

Zuletzt aktualisiert am

17.11.2008
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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