RS OGH 2003/4/24 8ObA190/02b

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 24.04.2003
beobachten
merken

Norm

BundesmuseenG §10 Abs5
BundesmuseenG 2002 §10 Abs5
KollV für das Kunsthistorische Museum
VBG §24
VBG §36
VBG §78a
VBG §89
  1. VBG § 24 heute
  2. VBG § 24 gültig ab 29.12.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 120/2012
  3. VBG § 24 gültig von 01.01.2012 bis 28.12.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 140/2011
  4. VBG § 24 gültig von 31.12.2009 bis 31.12.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 153/2009
  5. VBG § 24 gültig von 09.08.1995 bis 30.12.2009 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 522/1995
  6. VBG § 24 gültig von 01.05.1995 bis 08.08.1995 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 297/1995
  7. VBG § 24 gültig von 01.01.1984 bis 30.04.1995 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 657/1983
  1. VBG § 36 heute
  2. VBG § 36 gültig ab 01.04.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2025
  3. VBG § 36 gültig von 29.01.2020 bis 31.03.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 153/2020
  4. VBG § 36 gültig von 08.01.2018 bis 28.01.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 60/2018
  5. VBG § 36 gültig von 01.05.2003 bis 07.01.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 130/2003
  6. VBG § 36 gültig von 01.04.2000 bis 30.04.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 94/2000
  7. VBG § 36 gültig von 01.01.1999 bis 31.03.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/1999
  8. VBG § 36 gültig von 15.02.1997 bis 31.12.1998 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/1997
  9. VBG § 36 gültig von 01.01.1994 bis 14.02.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 16/1994
  10. VBG § 36 gültig von 01.07.1993 bis 31.12.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 256/1993
  11. VBG § 36 gültig von 13.07.1966 bis 30.06.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 110/1966
  1. VBG § 78a heute
  2. VBG § 78a gültig ab 01.04.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2025
  3. VBG § 78a gültig von 29.01.2020 bis 31.03.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 153/2020
  4. VBG § 78a gültig von 08.01.2018 bis 28.01.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 60/2018
  5. VBG § 78a gültig von 01.01.2014 bis 07.01.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 210/2013
  6. VBG § 78a gültig von 28.12.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 210/2013
  7. VBG § 78a gültig von 01.01.2013 bis 27.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 120/2012
  8. VBG § 78a gültig von 01.12.2012 bis 31.12.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 120/2012
  9. VBG § 78a gültig von 31.12.2009 bis 30.11.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 153/2009
  10. VBG § 78a gültig von 01.01.2009 bis 30.12.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 153/2009
  11. VBG § 78a gültig von 01.01.2009 bis 31.12.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 73/2009
  12. VBG § 78a gültig von 01.01.2006 bis 31.12.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 80/2005
  13. VBG § 78a gültig von 01.05.2003 bis 31.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 130/2003
  14. VBG § 78a gültig von 01.10.2001 bis 30.04.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 130/2003
  15. VBG § 78a gültig von 01.10.2001 bis 30.09.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 87/2002
  16. VBG § 78a gültig von 30.09.2001 bis 30.09.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 87/2001
  17. VBG § 78a gültig von 01.01.2001 bis 29.09.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 142/2000
  18. VBG § 78a gültig von 01.04.2000 bis 31.12.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 94/2000
  19. VBG § 78a gültig von 01.08.1999 bis 31.03.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 127/1999
  1. VBG § 89 heute
  2. VBG § 89 gültig ab 01.01.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 205/2022
  3. VBG § 89 gültig von 12.02.2015 bis 31.12.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 32/2015
  4. VBG § 89 gültig von 01.09.2002 bis 11.02.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 119/2002
  5. VBG § 89 gültig von 01.07.2002 bis 31.08.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 87/2002
  6. VBG § 89 gültig von 01.01.2000 bis 30.06.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 94/2000
  7. VBG § 89 gültig von 01.01.1999 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 127/1999
  8. VBG § 89 gültig von 01.01.1999 bis 31.12.1998 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/1999

Rechtssatz

§10 Abs5 Bundesmuseen-Gesetz in seiner Stammfassung ist nicht als Verweis auf das VBG, sondern als Rechtswahrungsklausel (statisch) zu verstehen, sodass sich die betroffenen Vertragsbedienstetenauf spätere Änderungen des VBG nicht berufen können; andererseits ist daraus aber zu schließen, dass sich die ehemaligen Vertragsbediensteten auf für sie günstigere zwingende Bestimmungen (Abfertigung, Urlaubsanspruch und Entgeltfortzahlung) der nunmehr auf sie anzuwendenden allgemeinen arbeitsrechtlichen Gesetze berufen können. hinsichtlich der Dauer der Entgeltfortzahlung ist aber der als Inhalt des Einzelvertrages wirkende §24 VBG, hinsichtlich der Höhe des Entgeltes §8 AngG anzuwenden.

Die Neufassung des § 10 Abs 5 Bundesmuseen-Gesetz 2002 idF BGBl I 14/2002 enthält jedoch eine dynamische Verweisung auf das VBG, welches daher ab Inkrafttreten (1.1.2002) in der jeweils geltenden Fassung auf die Dienstverhältnisse der betroffenen Bediensteten (soweit sie nicht in den KV übergetreten sind anzuwenden ist. Für Vertragsbedienstete der Entlohnungsgruppe a bis e oder p 1 bis p 5 besteht die nunmehr unbefristete Möglichkeit, ab 1.7.2002 in die Entlohnungsschemata v oder h zu wechseln; in diesem Fall besteht für die in diese Entlohnungsschemata übergetretenen Vertragsbediensteten ein Anspruch auf Pensionskassenzusagen; der Abschluss sondervertraglicher Regelungen nach §36 VBG ist aber untersagt. Für die Bediensteten, die in den Kollektivvertrag üergetreten sind, gilt nur mehr das AngG, nicht aber das VBG.Die Neufassung des Paragraph 10, Absatz 5, Bundesmuseen-Gesetz 2002 in der Fassung Bundesgesetzblatt Teil eins, 14 aus 2002, enthält jedoch eine dynamische Verweisung auf das VBG, welches daher ab Inkrafttreten (1.1.2002) in der jeweils geltenden Fassung auf die Dienstverhältnisse der betroffenen Bediensteten (soweit sie nicht in den KV übergetreten sind anzuwenden ist. Für Vertragsbedienstete der Entlohnungsgruppe a bis e oder p 1 bis p 5 besteht die nunmehr unbefristete Möglichkeit, ab 1.7.2002 in die Entlohnungsschemata v oder h zu wechseln; in diesem Fall besteht für die in diese Entlohnungsschemata übergetretenen Vertragsbediensteten ein Anspruch auf Pensionskassenzusagen; der Abschluss sondervertraglicher Regelungen nach §36 VBG ist aber untersagt. Für die Bediensteten, die in den Kollektivvertrag üergetreten sind, gilt nur mehr das AngG, nicht aber das VBG.

Bezüglich der Arbeitszeit gelangt das AZG auf Dienstverhältnisse sowohl vor als auch nach dem Inkrafttreten des Bundesmuseen-Gesetzes 2002 zur Anwendung.

Entscheidungstexte

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2003:RS0117627

Dokumentnummer

JJR_20030424_OGH0002_008OBA00190_02B0000_001
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
Zurück Haftungsausschluss Vernetzungsmöglichkeiten

Sofortabfrage ohne Anmeldung!

Jetzt Abfrage starten