RS OGH 2025/3/5 14Os138/03; 11Os146/03; 11Os2/04 (11Os6/04); 15Os34/04; 15Os22/05g; 14Os61/09s; 11Os

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 21.10.2003
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Norm

StPO §173 Abs2 B
StPO §179 Abs4 Z4
StPO §180
  1. StPO § 173 heute
  2. StPO § 173 gültig ab 21.01.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 1/2023
  3. StPO § 173 gültig von 28.12.2019 bis 20.01.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/2019
  4. StPO § 173 gültig von 01.01.2008 bis 27.12.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 19/2004
  5. StPO § 173 gültig von 31.12.1975 bis 31.12.2007
  1. StPO § 179 heute
  2. StPO § 179 gültig ab 01.01.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 19/2004
  3. StPO § 179 gültig von 01.01.1994 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 526/1993
  4. StPO § 179 gültig von 01.07.1983 bis 31.12.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 168/1983
  1. StPO § 180 heute
  2. StPO § 180 gültig ab 01.01.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 19/2004
  3. StPO § 180 gültig von 01.10.2002 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 134/2002
  4. StPO § 180 gültig von 01.01.1998 bis 30.09.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/1997
  5. StPO § 180 gültig von 01.03.1997 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 762/1996
  6. StPO § 180 gültig von 01.01.1994 bis 28.02.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 526/1993
  7. StPO § 180 gültig von 01.03.1988 bis 31.12.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987

Rechtssatz

Das Gesetz versteht unter dem Begriff der bestimmten Tatsachen des § 179 Abs 4 Z 4 StPO nichts anderes als die deutliche Bezeichnung der den Ausspruch über das Vorliegen entscheidender Tatsachen (hier einer hohen Wahrscheinlichkeit für Flucht oder Verborgenhalten und eine Straftat mit schweren Folgen) tragenden Gründe - Gründe also, aus denen diese Prognose rechtsfehlerfrei abgeleitet werden konnte.Das Gesetz versteht unter dem Begriff der bestimmten Tatsachen des Paragraph 179, Absatz 4, Ziffer 4, StPO nichts anderes als die deutliche Bezeichnung der den Ausspruch über das Vorliegen entscheidender Tatsachen (hier einer hohen Wahrscheinlichkeit für Flucht oder Verborgenhalten und eine Straftat mit schweren Folgen) tragenden Gründe - Gründe also, aus denen diese Prognose rechtsfehlerfrei abgeleitet werden konnte.

Entscheidungstexte

  • RS0118185">14 Os 138/03
    Entscheidungstext OGH 21.10.2003 14 Os 138/03
  • RS0118185">11 Os 146/03
    Entscheidungstext OGH 09.12.2003 11 Os 146/03
  • RS0118185">11 Os 2/04
    Entscheidungstext OGH 10.02.2004 11 Os 2/04
  • RS0118185">15 Os 34/04
    Entscheidungstext OGH 31.03.2004 15 Os 34/04
    nur: Das Gesetz versteht unter dem Begriff der bestimmten Tatsachen des § 179 Abs 4 Z 4 StPO nichts anderes als die deutliche Bezeichnung der den Ausspruch über das Vorliegen entscheidender Tatsachen tragenden Gründe - Gründe also, aus denen diese Prognose rechtsfehlerfrei abgeleitet werden konnte. (T1)
  • RS0118185">15 Os 22/05g
    Entscheidungstext OGH 03.03.2005 15 Os 22/05g
    nur T1
  • RS0118185">14 Os 61/09s
    Entscheidungstext OGH 10.06.2009 14 Os 61/09s
    Auch; Beisatz: Im Grundrechtsbeschwerdeverfahren kann die rechtliche Annahme von Tatbegehungsgefahr vom Obersten Gerichtshof nur dahin überprüft werden, ob sie aus den in der angefochtenen Entscheidung angeführten bestimmten Tatsachen (vgl § 174 Abs 3 Z 4 StPO) abgeleitet werden durfte, ohne dass die darin liegende Ermessensentscheidung als willkürlich angesehen werden müsste. (T2)
  • RS0118185">11 Os 123/09m
    Entscheidungstext OGH 18.08.2009 11 Os 123/09m
    Auch
  • RS0118185">14 Os 51/09w
    Entscheidungstext OGH 12.05.2009 14 Os 51/09w
  • RS0118185">14 Os 133/10f
    Entscheidungstext OGH 01.10.2010 14 Os 133/10f
    Vgl; Beis wie T2
  • RS0118185">13 Os 92/11w
    Entscheidungstext OGH 23.07.2011 13 Os 92/11w
    Auch
  • RS0118185">13 Os 146/11m
    Entscheidungstext OGH 15.12.2011 13 Os 146/11m
    Auch; Beisatz: Sachverhaltsannahmen zu einem Haftgrund müssen zufolge § 173 Abs 2 StPO auf „bestimmte Tatsachen“ gegründet sein. Das bedeutet, dass ein Beschluss auf Verhängung oder Fortsetzung der Untersuchungshaft insoweit nicht bloß auf allgemeine Erfahrungssätze gegründet werden darf, sondern auf solche Tatsachen Bezug nehmen muss, die sich aus dem konkreten Einzelfall ergeben. (T3)
  • RS0118185">14 Os 3/12s
    Entscheidungstext OGH 24.01.2012 14 Os 3/12s
    Auch
  • RS0118185">11 Os 44/12y
    Entscheidungstext OGH 03.05.2012 11 Os 44/12y
    Vgl auch; Beis wie T2 nur: Im Grundrechtsbeschwerdeverfahren kann die rechtliche Annahme von Tatbegehungsgefahr vom Obersten Gerichtshof nur dahin überprüft werden, ob sie aus den in der angefochtenen Entscheidung angeführten bestimmten Tatsachen (vgl § 174 Abs 3 Z 4 StPO) abgeleitet werden durfte. (T4)
  • RS0118185">14 Os 15/13g
    Entscheidungstext OGH 14.02.2013 14 Os 15/13g
    Vgl; Beis wie T2
  • RS0118185">12 Os 41/13s
    Entscheidungstext OGH 17.04.2013 12 Os 41/13s
    Vgl; Vgl auch Beis wie T2
  • RS0118185">11 Os 94/13b
    Entscheidungstext OGH 27.06.2013 11 Os 94/13b
    Vgl; Beis ähnlich wie T2
  • RS0118185">14 Os 156/13t
    Entscheidungstext OGH 05.11.2013 14 Os 156/13t
    Vgl; Ähnlich Beis wie T2
  • RS0118185">11 Os 9/14d
    Entscheidungstext OGH 11.02.2014 11 Os 9/14d
    Auch; Beis wie T2
  • RS0118185">11 Os 17/14f
    Entscheidungstext OGH 24.02.2014 11 Os 17/14f
    Auch; Beis ähnlich wie T2
  • RS0118185">15 Os 31/15w
    Entscheidungstext OGH 25.03.2015 15 Os 31/15w
    Auch
  • RS0118185">15 Os 69/15h
    Entscheidungstext OGH 27.05.2015 15 Os 69/15h
    Auch; Beis wie T3
  • RS0118185">11 Os 22/16v
    Entscheidungstext OGH 15.03.2016 11 Os 22/16v
    Auch; Beis wie T2
  • RS0118185">12 Os 147/17k
    Entscheidungstext OGH 19.12.2017 12 Os 147/17k
    Auch
  • RS0118185">14 Os 27/18d
    Entscheidungstext OGH 06.03.2018 14 Os 27/18d
    Auch
  • RS0118185">11 Os 112/18g
    Entscheidungstext OGH 16.10.2018 11 Os 112/18g
    Auch
  • RS0118185">15 Os 49/20z
    Entscheidungstext OGH 11.05.2020 15 Os 49/20z
    Vgl
  • RS0118185">14 Os 87/20f
    Entscheidungstext OGH 01.09.2020 14 Os 87/20f
    Vgl
  • RS0118185">14 Os 116/20w
    Entscheidungstext OGH 11.11.2020 14 Os 116/20w
    Vgl; Beis wie T3
  • RS0118185">14 Os 127/20p
    Entscheidungstext OGH 15.12.2020 14 Os 127/20p
    Vgl; Beis wie T3
  • RS0118185">12 Os 30/21k
    Entscheidungstext OGH 25.03.2021 12 Os 30/21k
    Vgl
  • RS0118185">15 Os 108/22d
    Entscheidungstext OGH 16.11.2022 15 Os 108/22d
    Vgl
  • RS0118185">14 Os 115/22a
    Entscheidungstext OGH 09.11.2022 14 Os 115/22a
    Vgl
  • RS0118185">14 Os 133/22y
    Entscheidungstext OGH 14.12.2022 14 Os 133/22y
    Vgl
  • RS0118185">15 Os 15/23d
    Entscheidungstext OGH 21.02.2023 15 Os 15/23d
    Vgl; Beisatz: Im Grundrechtsbeschwerdeverfahren überprüft der Oberste Gerichtshof die rechtliche Annahme der in § 173 Abs 2 StPO genannten Gefahren (nur) dahin, ob sie aus den im angefochtenen Beschluss angeführten bestimmten Tatsachen abgeleitet werden durften, ohne dass die darin liegende Ermessensentscheidung als willkürlich angesehen werden müsste. (T5)
  • RS0118185">12 Os 42/23b
    Entscheidungstext OGH 26.04.2023 12 Os 42/23b
    vgl
  • 12 Os 50/23d
    Entscheidungstext OGH 22.05.2023 12 Os 50/23d
    vgl
  • RS0118185">15 Os 63/23p
    Entscheidungstext OGH 21.06.2023 15 Os 63/23p
    vgl; Beisatz wie T3; Beisatz wie T5
  • RS0118185">12 Os 145/23z
    Entscheidungstext OGH 15.12.2023 12 Os 145/23z
    vgl; Beisatz wie T3
  • RS0118185">12 Os 10/24y
    Entscheidungstext OGH 31.01.2024 12 Os 10/24y
    vgl
  • RS0118185">14 Os 20/25k
    Entscheidungstext OGH 05.03.2025 14 Os 20/25k
    vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2003:RS0118185

Im RIS seit

20.11.2003

Zuletzt aktualisiert am

17.04.2025
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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