RS OGH 2024/11/5 14Os47/04; 14Os40/07z; 13Os83/08t; 11Os117/09d; 13Os150/09x; 13Os141/14f; 11Os106/1

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 25.05.2004
beobachten
merken

Norm

StPO §281 Abs1 Z4 B
MRK Art6 Abs1 II5b1
  1. StPO § 281 heute
  2. StPO § 281 gültig ab 01.01.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 157/2024
  3. StPO § 281 gültig von 01.03.2023 bis 31.12.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 223/2022
  4. StPO § 281 gültig von 01.01.2008 bis 28.02.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2007
  5. StPO § 281 gültig von 01.01.2006 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 119/2005
  6. StPO § 281 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  7. StPO § 281 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/1999
  8. StPO § 281 gültig von 01.01.2000 bis 31.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/1999
  9. StPO § 281 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  10. StPO § 281 gültig von 01.01.1994 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 526/1993
  11. StPO § 281 gültig von 01.03.1988 bis 31.12.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987

Rechtssatz

Wird ein Beweisverbot geltend gemacht, muss der vom Antragsteller reklamierte Schutzzweck für den Gerichtshof deutlich erkennbar sein, nicht aber abgeleitet werden.

Entscheidungstexte

  • RS0119111">14 Os 47/04
    Entscheidungstext OGH 25.05.2004 14 Os 47/04
  • RS0119111">14 Os 40/07z
    Entscheidungstext OGH 19.04.2007 14 Os 40/07z
    Vgl auch; Beisatz: Neben den ausdrücklich geregelten Beweisverboten können sich weitere durch wertende Betrachtung ergeben. Deren Basis können insbesondere Verfahrensgrundsätze und Grundrechte bilden. (T1)
  • RS0119111">13 Os 83/08t
    Entscheidungstext OGH, AUSL EGMR 27.08.2008 13 Os 83/08t
    Vgl auch; Beisatz: Neben unter ausdrücklicher Nichtigkeitsdrohung stehenden Beweisverboten sind weitere unter der Voraussetzung denkbar, dass sie den mit Nichtigkeit bewehrten einigermaßen gleichwertig sind. (T2)
  • RS0119111">11 Os 117/09d
    Entscheidungstext OGH 08.09.2009 11 Os 117/09d
    Vgl auch; Beisatz: In gesetzwidriger Beweisgewinnung allein - ohne Bestehen aus strafrechtlicher Sicht schutzwürdiger Interessen - liegt noch kein anerkannter Grund für ein Beweisverbot. Da es grundsätzlich Aufgabe des Gerichts ist, die Zuverlässigkeit von Beweismitteln zu prüfen, begründet die unterlassene Beiziehung eines Dolmetschers (hier: bei der polizeilichen Einvernahme) daher kein Beweisverbot. (T3)
  • RS0119111">13 Os 150/09x
    Entscheidungstext OGH 04.03.2010 13 Os 150/09x
    Beisatz: Das heißt nicht rechtlich abgeleitet werden. (T4)
  • RS0119111">13 Os 141/14f
    Entscheidungstext OGH 25.02.2015 13 Os 141/14f
    Beisatz wie T3
    Beisatz: Daher auch nicht die Beiziehung eines Dolmetschers einer behauptetermaßen anderen Sprache als der des Angeklagten. (T4) = nunmehr (T4a)
    Anm: Änderung der versehentlich doppelt vergebenen (T4) auf (T4a) - Juni 2016
  • RS0119111">11 Os 106/15w
    Entscheidungstext OGH 19.05.2016 11 Os 106/15w
    Vgl auch; Beis wie T2; Beisatz: Bezugspunkt der Gleichwertigkeitsprüfung sind in erster Linie die mit den angeblich verletzten Gesetzesbestimmungen oder Verfahrensgrundsätzen im Systemzusammenhang stehenden, mit ausdrücklicher Nichtigkeitsdrohung ausgestatteten Vorschriften. (T5)
  • RS0119111">15 Os 13/23k
    Entscheidungstext OGH 24.05.2023 15 Os 13/23k
    Beisatz wie T5
  • RS0119111">14 Os 14/24a
    Entscheidungstext OGH 05.11.2024 14 Os 14/24a
    vgl; Beisatz wie T5

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2004:RS0119111

Im RIS seit

24.06.2004

Zuletzt aktualisiert am

28.11.2024
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
Zurück Haftungsausschluss Vernetzungsmöglichkeiten

Sofortabfrage ohne Anmeldung!

Jetzt Abfrage starten