RS OGH 2017/3/16 1Ob295/03v, 1Ob98/15s, 1Ob14/17s

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 12.08.2004
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Norm

WRG §3 Abs1 litd
WRG §3 Abs3
WRG §4

Rechtssatz

Ist ein See ein Privatgewässer im Sinne des § 3 Abs 1 lit d WRG, dann richtet sich, sofern nicht von anderen erworbene Rechte vorliegen, der Grenzverlauf zu anrainenden Grundstücken (Ufergrundstücken) nach den Grundstückseigentumsgrenzen, weil Privatgewässer als Zugehör der jeweiligen Grundstücke zu betrachten sind. Der regelmäßig wiederkehrende ordentliche Höchstwasserstand ist hier nicht maßgeblich.Ist ein See ein Privatgewässer im Sinne des Paragraph 3, Absatz eins, Litera d, WRG, dann richtet sich, sofern nicht von anderen erworbene Rechte vorliegen, der Grenzverlauf zu anrainenden Grundstücken (Ufergrundstücken) nach den Grundstückseigentumsgrenzen, weil Privatgewässer als Zugehör der jeweiligen Grundstücke zu betrachten sind. Der regelmäßig wiederkehrende ordentliche Höchstwasserstand ist hier nicht maßgeblich.

Entscheidungstexte

  • RS0119338">1 Ob 295/03v
    Entscheidungstext OGH 12.08.2004 1 Ob 295/03v
    Veröff: SZ 2004/120
  • RS0119338">1 Ob 98/15s
    Entscheidungstext OGH 22.10.2015 1 Ob 98/15s
    Auch; Veröff: SZ 2015/116
  • RS0119338">1 Ob 14/17s
    Entscheidungstext OGH 16.03.2017 1 Ob 14/17s
    Vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2004:RS0119338

Im RIS seit

11.09.2004

Zuletzt aktualisiert am

18.04.2018
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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