RS OGH 2021/1/20 3Ob211/05h, 3Ob214/06a, 3Ob154/10h, 3Ob69/11k, 3Ob232/14k, 3Ob91/19g, 3Ob198/20v

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 26.04.2006
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Norm

EO §86
EO §403
EO §416
  1. EO § 86 heute
  2. EO § 86 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 86/2021
  3. EO § 86 gültig von 01.01.2004 bis 01.01.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 31/2003
  4. EO § 86 gültig von 01.10.2000 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 59/2000
  5. EO § 86 gültig von 01.10.1995 bis 30.09.2000 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 519/1995
  6. EO § 86 gültig von 01.08.1989 bis 30.09.1995 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 343/1989
  1. EO § 403 heute
  2. EO § 403 gültig ab 02.01.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2016
  3. EO § 403 gültig von 01.12.2016 bis 01.01.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2016
  4. EO § 403 gültig von 12.08.2014 bis 30.11.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 69/2014
  5. EO § 403 gültig von 01.01.2005 bis 11.08.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 128/2004
  6. EO § 403 gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 31/2003
  7. EO § 403 gültig von 14.08.1999 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 146/1999
  8. EO § 403 gültig von 29.04.1994 bis 13.08.1999 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 314/1994
  1. EO § 416 heute
  2. EO § 416 gültig ab 02.01.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2016
  3. EO § 416 gültig von 29.12.2011 bis 30.11.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 139/2011

Rechtssatz

Das in den §§ 79 ff EO geregelte Verfahren zur Vollstreckbarerklärung und Anerkennung von Akten und Urkunden, die im Ausland errichtet wurden, ist durch zwischenstaatliche Vereinbarungen, die aufgrund der Subsidiaritätsklausel des § 86 EO Vorrang genießen, überlagert. Maßgebend sind somit die in diesen zwischenstaatlichen Vereinbarungen festgelegten Anerkennungs- und Versagungsgründe.Das in den Paragraphen 79, ff EO geregelte Verfahren zur Vollstreckbarerklärung und Anerkennung von Akten und Urkunden, die im Ausland errichtet wurden, ist durch zwischenstaatliche Vereinbarungen, die aufgrund der Subsidiaritätsklausel des Paragraph 86, EO Vorrang genießen, überlagert. Maßgebend sind somit die in diesen zwischenstaatlichen Vereinbarungen festgelegten Anerkennungs- und Versagungsgründe.

Entscheidungstexte

  • RS0121017">3 Ob 211/05h
    Entscheidungstext OGH 26.04.2006 3 Ob 211/05h
    Veröff: SZ 2006/65
  • RS0121017">3 Ob 214/06a
    Entscheidungstext OGH 21.12.2006 3 Ob 214/06a
    Auch; Beisatz: Hier: Abkommen vom 23. Mai 1989 zwischen der Republik Österreich und der Republik Türkei über die Anerkennung und die Vollstreckung von gerichtlichen Entscheidungen und Vergleichen in Zivil- und Handelssachen BGBl 1992/571. (T1)
  • RS0121017">3 Ob 154/10h
    Entscheidungstext OGH 13.04.2011 3 Ob 154/10h
  • RS0121017">3 Ob 69/11k
    Entscheidungstext OGH 06.07.2011 3 Ob 69/11k
    Beisatz: Hier: Für Bosnien und Herzegowina. (T2)
  • RS0121017">3 Ob 232/14k
    Entscheidungstext OGH 21.01.2015 3 Ob 232/14k
    Auch; Beisatz: Hier: EuGVVO. (T3)
  • RS0121017">3 Ob 91/19g
    Entscheidungstext OGH 29.08.2019 3 Ob 91/19g
    Beisatz: Der dort angeordnete Vorrang anderslautender Bestimmungen im Völkerrecht (in Staatsverträgen) oder in Rechtsakten der Europäischen Union vor den Bestimmungen der §§ 403 ff EO gilt auch für das Verfahrensrecht. (T4)
    Beisatz: Subsidiär kann zur Lückenfüllung auf die Bestimmungen der §§ 406 ff EO zurückgegriffen werden. (T5)
  • RS0121017">3 Ob 198/20v
    Entscheidungstext OGH 20.01.2021 3 Ob 198/20v
    Beis wie T5

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2006:RS0121017

Im RIS seit

26.05.2006

Zuletzt aktualisiert am

24.03.2021
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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