RS OGH 2006/8/17 10ObS65/06s

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 17.08.2006
beobachten
merken

Norm

FamLAG §2 Abs1
FamLAG §2 Abs8
KBGG §2 Abs1 Z1
BAO §26
  1. KBGG § 2 heute
  2. KBGG § 2 gültig ab 30.06.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 64/2025
  3. KBGG § 2 gültig von 01.11.2025 bis 29.06.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 64/2025
  4. KBGG § 2 gültig von 31.10.2025 bis 31.10.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 115/2023
  5. KBGG § 2 gültig von 04.03.2025 bis 31.01.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 174/2022
  6. KBGG § 2 gültig von 04.03.2025 bis 30.12.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 154/2022
  7. KBGG § 2 gültig von 01.11.2023 bis 30.10.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 115/2023
  8. KBGG § 2 gültig von 01.02.2023 bis 31.10.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 115/2023
  9. KBGG § 2 gültig von 01.01.2023 bis 31.01.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 174/2022
  10. KBGG § 2 gültig von 31.12.2022 bis 31.12.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 174/2022
  11. KBGG § 2 gültig von 12.03.2022 bis 30.12.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 154/2022
  12. KBGG § 2 gültig von 01.07.2018 bis 11.03.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 24/2019
  13. KBGG § 2 gültig von 01.03.2017 bis 30.06.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 53/2016
  14. KBGG § 2 gültig von 01.01.2017 bis 28.02.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 53/2016
  15. KBGG § 2 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 35/2014
  16. KBGG § 2 gültig von 01.01.2010 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 116/2009
  17. KBGG § 2 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 76/2007
  18. KBGG § 2 gültig von 01.07.2006 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 168/2006
  19. KBGG § 2 gültig von 01.01.2006 bis 30.06.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2005
  20. KBGG § 2 gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 58/2003
  21. KBGG § 2 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2003

Rechtssatz

Allgemeine Voraussetzung für den Anspruch auf Familienbeihilfe ist nach § 2 Abs 1 FLAG, dass der Anspruchswerber einen Wohnsitz oder seinen gewöhnlichen Aufenthalt im Bundesgebiet hat. Die Begriffe „Wohnsitz" und „gewöhnlicher Aufenthalt" bei der Beurteilung eines Anspruches nach dem FLAG sind nach ständiger Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes (vgl VwGH 30.1.1990, Zl 89/14/0054 ua) nach § 26 BAO auszulegen. Der Wohnsitzbegriff des § 26 Abs 1 BAO erfordert nicht die ununterbrochene tatsächliche Benützung der Wohnung. Er ermöglicht, dass jemand auch mehrere Wohnsitze haben kann. Es reicht daher aus, dass eine Wohnung jährlich durch mehrere Wochen (zwei bis drei Monate) hindurch benutzt wird (VwGH 20.6.1990, Zl 89/16/0020 ua). §2 Abs 8 FLAG sieht einen Anspruch auf Familienbeihilfe nur für den Fall vor, dass die betreffende Person den Mittelpunkt ihrer Lebensinteressen im Bundesgebiet hat. Eine Person hat den Mittelpunkt ihrer Lebensinteressen in dem Staat, zu dem sie die engeren persönlichen und wirtschaftlichen Beziehungen hat.Allgemeine Voraussetzung für den Anspruch auf Familienbeihilfe ist nach Paragraph 2, Absatz eins, FLAG, dass der Anspruchswerber einen Wohnsitz oder seinen gewöhnlichen Aufenthalt im Bundesgebiet hat. Die Begriffe „Wohnsitz" und „gewöhnlicher Aufenthalt" bei der Beurteilung eines Anspruches nach dem FLAG sind nach ständiger Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes vergleiche VwGH 30.1.1990, Zl 89/14/0054 ua) nach Paragraph 26, BAO auszulegen. Der Wohnsitzbegriff des Paragraph 26, Absatz eins, BAO erfordert nicht die ununterbrochene tatsächliche Benützung der Wohnung. Er ermöglicht, dass jemand auch mehrere Wohnsitze haben kann. Es reicht daher aus, dass eine Wohnung jährlich durch mehrere Wochen (zwei bis drei Monate) hindurch benutzt wird (VwGH 20.6.1990, Zl 89/16/0020 ua). §2 Absatz 8, FLAG sieht einen Anspruch auf Familienbeihilfe nur für den Fall vor, dass die betreffende Person den Mittelpunkt ihrer Lebensinteressen im Bundesgebiet hat. Eine Person hat den Mittelpunkt ihrer Lebensinteressen in dem Staat, zu dem sie die engeren persönlichen und wirtschaftlichen Beziehungen hat.

Entscheidungstexte

  • RS0121122">10 ObS 65/06s
    Entscheidungstext OGH 17.08.2006 10 ObS 65/06s
    Beisatz: Der Mittelpunkt der Lebensverhältnisse einer verheirateten Person wird regelmäßig am Ort des Aufenthalts ihrer Familie zu finden sein. (T1); Beisatz: Hier: Anspruch auf Kinderbetreuungsgeld verneint. (T2)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2006:RS0121122

Dokumentnummer

JJR_20060817_OGH0002_010OBS00065_06S0000_003
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
Zurück Haftungsausschluss Vernetzungsmöglichkeiten

Sofortabfrage ohne Anmeldung!

Jetzt Abfrage starten