RS OGH 2023/5/11 6Ob235/06m; 3Ob125/14z; 9Ob39/15y; 16Ok3/23m

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 12.10.2006
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Norm

AußStrG 2005 §41
ZPO §419
  1. ZPO § 419 heute
  2. ZPO § 419 gültig ab 01.05.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2022
  3. ZPO § 419 gültig von 16.08.1922 bis 30.04.2022 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 532/1922

Rechtssatz

Wenn das Erstgericht den Berichtigungsantrag abgewiesen hat und im Verfahren keine weitere anfechtbare Entscheidung mehr ergehen kann, ist der Rekurs dagegen zulässig (hier: Berichtigungsantrag hinsichtlich eines Scheidungsbeschlusses).

Entscheidungstexte

  • RS0121303">6 Ob 235/06m
    Entscheidungstext OGH 12.10.2006 6 Ob 235/06m
  • RS0121303">3 Ob 125/14z
    Entscheidungstext OGH 21.08.2014 3 Ob 125/14z
    Beisatz: Hier: Berichtigungsantrag hinsichtlich der Rekursentscheidung über eine Exekutionsbewilligung. (T1)
  • RS0121303">9 Ob 39/15y
    Entscheidungstext OGH 28.10.2015 9 Ob 39/15y
    Auch; Beisatz: § 419 Abs 2 S 2 ZPO ist dahin zu verstehen, dass Beschlüsse, mit denen Anträge auf Urteils? oder Beschlussberichtigung abgewiesen (nach der gesetzlichen Terminologie: „zurückgewiesen“) werden, mit einem abgesonderten Rechtsmittel nicht anfechtbar sind, sofern noch eine weitere anfechtbare Entscheidung ergehen kann. (T2)
  • RS0121303">16 Ok 3/23m
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 11.05.2023 16 Ok 3/23m
    Beisatz: Das hat gemäß § 38 KartG iVm § 41 AußStrG auch im außerstreitigen Kartellrechtsverfahren zu gelten. (T3)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2006:RS0121303

Im RIS seit

11.11.2006

Zuletzt aktualisiert am

18.07.2023
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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