RS OGH 2025/12/18 6Ob321/04f; 6Ob145/12k; 6Ob106/14b; 6Ob26/16s; 6Ob25/25g; 6Ob206/24y; 6Ob186/25h

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Veröffentlicht am 12.10.2006
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Rechtssatz

Auf den Handlungsort kommt es auch bei der Verletzung von Persönlichkeitsrechten an. Der Unterlassungsanspruch wegen ehrverletzender und/oder rufschädigender Äußerungen ist ein außervertraglicher Anspruch, der dazu dient, eine künftige Ehrverletzung oder Rufschädigung zu verhindern. Der Anspruch ist nach dem Recht des Staates zu beurteilen, in dem das den Schaden verursachende Verhalten gesetzt wurde bzw künftig gesetzt werden könnte. Das Gesetz knüpft an den Handlungsort an.

Entscheidungstexte

  • RS0121351">6 Ob 321/04f
    Entscheidungstext OGH 12.10.2006 6 Ob 321/04f
  • RS0121351">6 Ob 145/12k
    Entscheidungstext OGH 16.11.2012 6 Ob 145/12k
    Vgl
  • RS0121351">6 Ob 106/14b
    Entscheidungstext OGH 09.10.2014 6 Ob 106/14b
    Auch
  • RS0121351">6 Ob 26/16s
    Entscheidungstext OGH 30.03.2016 6 Ob 26/16s
    Auch; Beisatz: Hier: Bereichsausnahme nach Art 1 Abs 2 lit g Rom II-VO. (T1); Veröff: SZ 2016/42
  • RS0121351">6 Ob 25/25g
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 26.03.2025 6 Ob 25/25g
    vgl; Beisatz: Die kollisionsrechtliche Anknüpfung richtet sich bei Persönlichkeitsrechtsverletzungen nach § 48 IPRG. (T2)
  • RS0121351">6 Ob 206/24y
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 18.12.2025 6 Ob 206/24y
    vgl; Beisatz wie T2
  • RS0121351">6 Ob 186/25h
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 18.12.2025 6 Ob 186/25h
    vgl; Beisatz wie T2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2006:RS0121351

Im RIS seit

11.11.2006

Zuletzt aktualisiert am

13.02.2026
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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