RS OGH 2006/10/18 9ObA131/05p

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 18.10.2006
beobachten
merken

Norm

ABGB §1160
ABGB §1447 Jb
AngG §22
VBG §33a
  1. ABGB § 1160 heute
  2. ABGB § 1160 gültig ab 23.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2018
  3. ABGB § 1160 gültig von 01.01.2001 bis 22.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 44/2000
  4. ABGB § 1160 gültig von 30.07.1993 bis 31.12.2000 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 502/1993
  5. ABGB § 1160 gültig von 01.01.1917 bis 29.07.1993 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916
  1. AngG Art. 1 § 22 heute
  2. AngG Art. 1 § 22 gültig ab 23.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2018
  3. AngG Art. 1 § 22 gültig von 01.01.2001 bis 22.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 44/2000
  4. AngG Art. 1 § 22 gültig von 01.08.1993 bis 31.12.2000 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 502/1993
  1. VBG § 33a heute
  2. VBG § 33a gültig ab 31.12.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2010
  3. VBG § 33a gültig von 01.01.2001 bis 30.12.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 94/2000
  4. VBG § 33a gültig von 01.01.1994 bis 31.12.2000 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 16/1994

Rechtssatz

Verweigert der Dienstgeber trotz Begehrens des Dienstnehmers die Gewährung von Freizeit während der Kündigungsfrist (§ 1160 ABGB, § 22 AngG, § 33a VBG), ist der Dienstnehmer nicht allein auf das risikoträchtige eigenmächtige Fernbleiben zu verweisen, sondern es gebührt ihm eine Entschädigung des Freistellungsanspruchs als Vorteilsausgleichung in Geld. Die Höhe des Ersatzanspruchs richtet sich nach dem konkreten Entgelt für die Zeiten, in denen der Dienstnehmer bezahlten Sonderurlaub hätte konsumieren können.Verweigert der Dienstgeber trotz Begehrens des Dienstnehmers die Gewährung von Freizeit während der Kündigungsfrist (Paragraph 1160, ABGB, Paragraph 22, AngG, Paragraph 33 a, VBG), ist der Dienstnehmer nicht allein auf das risikoträchtige eigenmächtige Fernbleiben zu verweisen, sondern es gebührt ihm eine Entschädigung des Freistellungsanspruchs als Vorteilsausgleichung in Geld. Die Höhe des Ersatzanspruchs richtet sich nach dem konkreten Entgelt für die Zeiten, in denen der Dienstnehmer bezahlten Sonderurlaub hätte konsumieren können.

Entscheidungstexte

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2006:RS0121537

Zuletzt aktualisiert am

09.01.2009
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
Zurück Haftungsausschluss Vernetzungsmöglichkeiten

Sofortabfrage ohne Anmeldung!

Jetzt Abfrage starten